Achtsamer Frühlings-Spaziergang

9. Mai 2018
Achtsamer Frühlings-Spaziergang

Bei einem Frühlingsspaziergang an der frischen Luft kannst du gut zur Ruhe kommen und gleichzeitig deine Achtsamkeit trainieren. Wir zeigen dir Wege, wie du deinen Spaziergang mit allen Sinnen genießen kannst und dabei ideal Stress abbaust. 

Der Frühling ist endlich da! Doch auch jetzt plagen uns Stress, Termindruck, To-Do-Listen und das Gefühl, zu wenig Zeit zu haben. Unterbrich diese Spirale mit einem Spaziergang an der frischen Luft: Mache einen Frühlingsspaziergang und entdecke, wie du zur Ruhe kommst. Suche dir einen Park oder ein ruhiges Fleckchen Erde am Stadtrand oder im Wald und sammle mit folgenden Tipps neue Kraft und Energie:

  1. Riechen
    Der Frühling bietet so viele herrliche Gerüche, zum Beispiel Holunder, Flieder oder frisches Gras. Wenn du im Wald bist, kannst du dir auch ein Stück Moos, ein paar Blätter oder ein Stück Holz nehmen und daran schnuppern. Atme diese Gerüche durch die Nase ein und schließe dabei wenn möglich die Augen. Woran erinnern dich diese Düfte? Lasse die Gedanken und aufkommenden Gefühle vorbeiziehen und komme in den Moment. Erfreue dich bei deinem Frühlingsspaziergang einfach nur am wunderbaren Duft. Genieße die Sinneseindrücke und das wohlige Gefühl, das sich in dir ausbreitet.
  2. Hören
    Schenke den feinen Geräuschen in deiner Umgebung volle Aufmerksamkeit. Machen sich Vögel durch Zwitschern bemerkbar? Hörst du den sanften Wind leise rauschen? Achte beim Frühlingsspaziergang ganz auf deine Umgebung und überlege, was genau du hören kannst.
  3. Atmen
    Wenn du ruhig atmest und dich dabei ganz auf deinen Atem konzentrierst, spürst du dich wieder selbst. Mache einige ruhige Atemzüge. Spüre, wie sich die Luft beim Einatmen in dir ausbreitet und wie sie dich beruhigt.
  4. Sich „erden“ beim Frühlingsspaziergang
    An einem ungestörten Ort im Wald oder auf der Wiese kannst du dich sprichwörtlich „erden“. Komme wieder in Kontakt mit der Erde, verbinde dich mit dem Boden, um wieder „Wurzeln“ zu schlagen. Lege dich hin, schließe die Augen und atme ruhig und tief. Gehe in Gedanken jeden einzelnen Körperteil durch und lass ihn mit jedem Atemzug schwer in den Boden sinken. Nach und nach entspannst du so deinen ganzen Körper mit der heilsamen Kraft der Erde und der Natur.
  5. Langsam gehen beim Frühlingsspaziergang
    Nach einigen Atemzügen beginnst du, langsam zu gehen. Konzentriere dich weiter auf deine Atmung. Weite deine Aufmerksamkeit auf das Gehen aus. Was spürst du? Wie fühlt sich der Boden unter dir an? Wie fühlt sich dein Körper an? Ist es kühl oder wärmen dich die ersten Sonnenstrahlen? Atme und gehe ruhig weiter und schaue dich um. Was siehst du? Den blauen Himmel? Wolken? Frühlingsboten wie Primeln oder zartgrüne Blätter? Gehe langsam und ruhig weiter.

TIPP:

Mit ein wenig Übung kannst du jeden Weg, den du zu Fuß zurücklegst, zu einem achtsamen Frühlingsspaziergang machen. Den Weg zum Büro, zum Einkaufen, nach Hause. Überall kannst du die Gehzeit nutzen, um dich auf dich und deine Sinne zu konzentrieren. Dabei findest du innere Ruhe und nimmst deine ganze Umgebung achtsam wahr. Dir werden kleine Änderungen auffallen, die dich durchs Jahr begleiten: Der Wechsel der Farben, der Gerüche, des Wetters. Sauge diese Eindrücke auf und lade damit deine Batterien wieder auf.


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Veröffentlicht in: Mentale Gesundheit
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