3 Tipps, um bei Hitze fit zu bleiben – Gastbeitrag

21.06.2018 |

Sonne, 30 Grad und das Outdoor-Training steht an? Wir haben Tipps für dich, wie du trotz glühender Hitze fit bleibst und das Training draußen ganz ohne Hitzeschlag genießen kannst. Ein Gastbeitrag von iShapely.

Strahlender Sonnenschein lockt uns aus dem Haus und steigert unsere Laune. Gutes Wetter und Sport im Freien gehören einfach zusammen. Solange, bis die Mittagshitze zuschlägt und wir uns fragen, ob Sport bei 30 Grad im Schatten tatsächlich so eine glänzende Idee ist?

Über Stock und Stein: Trainingsroute ändern

Wenn die Sonne vom Himmel brennt, solltest du dir Gedanken über deine Trainingsroute machen und neue Wege beschreiten. Wortwörtlich. Und zwar vor allem dann, wenn deine Laufstrecke wenig Schatten bietet und dich überwiegend an Straßen entlang führt.

Wer schon einmal barfuß über eine Asphaltstraße gegangen ist, weiß, wie sehr sich Teer im Sommer aufheizt. Für eine gemütliche Laufrunde ist das alles andere als angenehm, schließlich ist es auch ohne Fußbodenheizung schon heiß genug.

Lieber die breitgetretenen Wege verlassen und stattdessen im nahen Park oder auf Waldwegen laufen. Hier ist es nicht nur um einiges kühler und du bist vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt, auch deine Gelenke werden es dir danken. Insbesondere im Sommer schwellen die Knöchel gerne mal an und laufen auf dem Asphalt wird noch ein wenig unangenehmer.

Kannst du nicht immer ein Schattenplätzchen für dich entdecken, musst du auf jeden Fall für Sonnenschutz sorgen. Ohne Kopfbedeckung laufen zu gehen, ist bei hohen Temperaturen wenig ratsam. Auch die Sonnenbrille solltest du nicht vergessen, um deine Augen vor UV-Licht zu schützen.

Sport mit Freunden und Trainingspartnern macht immer Freude und ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Gefahr groß ist, dass euch vielleicht schwindlig oder übel wird. Macht gemeinsam eine Pause im Schatten, bevor es weitergeht!

Intensive Workouts solltest du übrigens vollkommen nach innen verlagern. Das klingt ein wenig konterintuitiv, ist aber um einiges weniger belastend für deinen Körper. Im Kühlen fällt dann auch gleich das Cardio-Programm um einiges leichter.

Wer im Sommer sofort unter die eiskalte Dusche hüpfen möchte, sobald das Training vorbei ist, sollte erst ein wenig warten. Du schwitzt weniger schnell wieder und deine Muskeln bleiben um einiges lockerer, wenn du nach dem Training einige Minuten wartest, bevor du lauwarm duschst. Mach inzwischen einige Dehnübungen zum Cooldown!

Rein ins kühle Nass: Trainingsprogramm anpassen

Wenn Laufen draußen dich zu sehr ins Schwitzen bringt, ist der Sommer die beste Zeit, um neue (Trend)sportarten auszuprobieren.

Beliebter Klassiker in der warmen Jahreszeit ist und bleibt das Schwimmen. Schließlich ist eine Runde in den See bzw. ins Becken zu hüpfen nicht nur nach einem langen Arbeitstag unglaublich erfrischend, es ist auch schonend für die Gelenke.

Vor allem Rückenschwimmen und Kraulen lockern zusätzlich die Muskeln und helfen so bei Rückenschmerzen, die wir nach einem langen Tag im Büro oft haben. Und Schwimmen trainiert und aktiviert jeden Muskel in deinem Körper. Also eine rundum gute Sache!

Wer dem Schwimmen nichts abgewinnen kann und trotzdem einen Wassersport sucht, kann mit Stand-Up-Paddeling seinen Gleichgewichtssinn auf die Probe stellen, Spaß haben und gleichzeitig trainieren. Mutigere wagen sich auf’s Surfbrett und stürzen sich in die Fluten.

Schwimmen hält dich bei der Hitze fit.

Beachvolleyball ist die sommerliche Alternative auf dem Festland für alle Ballsportfans. Der Sand unter den Füßen weckt sofort Urlaubsgefühle und das auch dann, wenn der Sommerurlaub noch einige Wochen in der Zukunft liegt.

Aber Achtung: Sonnencreme, Sonnenbrille und Kopfbedeckung nicht vergessen! 

Yoga und Pilates sind der perfekte Ausgleich zum Arbeitsalltag für all diejenigen, die am Abend oder in den frühen Morgenstunden Sport treiben möchten. Viele Städte bieten im Sommer übrigens auch kostenlose Sportprogramme im Park an. Informieren lohnt sich!

Iss dich fit: Ernährungsweise umstellen

Sommerzeit – Eiszeit und Grillsaison? In Maßen genossen ist über eine Kugel Eis oder ein Stück Grillfleisch nichts einzuwenden.

Ansonsten aber gilt für die Ernährung im SommerGesund, leicht, lecker. Obst und Gemüse versorgen dich mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen und enthalten meist auch noch reichlich Wasser.

Ein frischer Salat mit Gurken oder Tomaten oder kalte Suppen sind leckere und gesunde Hauptgerichte. Auch Obst schmeckt nicht nur gut und erfrischt, Melonen, Pfirsiche und Co. enthalten auch Vitamine, die dir an heißen Sommertagen neue Energie geben.

Die richtige Ernährung im Sommer hilft dir fit zu bleiben.

Trinken bei 30 Grad ist natürlich das A und O für jede sportliche Betätigung. Das gilt vor, während und nach dem Sport. Besonders wichtig ist dabei der Griff zu Getränken, die unsere Mineralstoffspeicher auffüllen.

Denn wenn wir schwitzen, verlieren wir wichtige Nährstoffe wie Eisen und Natrium. Mineralstoffreiches Wasser mit wenig Kohlensäure, Kräutertee oder die gute alte Apfelschorle bieten sich hier als perfektes Sommergetränk an.

Ob im Essen oder im Getränk: Minze ist nicht nur dekorativ, sie ist an heißen Sommertagen unglaublich erfrischend und deshalb unsere Geheimzutat für alle sommerlichen Rezepte.

Wenn du feststellst, dass dir trotz Kappe auf dem Kopf und ausreichend Wasser während des Trainings schwindlig wird: Pause machen und ab in den Schatten! Doch ansonsten gilt: Im Sommer so richtig durchstarten ist überhaupt kein Problem! So kann der Sommer kommen!

Gastautor: Gerald Bacher

Gerald ist als Magister der Sportwissenschaften mit Schwerpunkt auf Trainingswissenschaft und Autor der Fitnesswebseite iShapely.de der ideale Ansprechpartner für Themen rund ums Trainieren. Er trainiert selbst am liebsten im Freien und kennt sich mit den wechselnden Gegebenheiten bestens aus.

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