Achtsamkeit und du selbst

11.07.2016 |

In der zweiten Woche unseres acht Wochen Achtsamkeits­programmes geht es um dich. Es geht darum, wie du dir und deinem Körper mehr Aufmerksam­keit schenken kannst und achtsamer mit dir selbst umgehst. Was Achtsamkeit ist, haben wir im ersten Teil unseres Blogs schon beschrieben. In dieser Woche geben wir dir Denkanstöße wie du deine Selbst­wahrnehmung trainierst. 

Wie fühlst du dich gerade? Diese Frage hören wir so oft und antworten daher schon mit einem gewissen Automatismus. Doch wie fühlst du dich gerade wirklich? Wie fühlen sich deine Beine, deine kleinen Zehen oder deine Bauchgegend an? Mit Achtsamkeit kannst du in dich hinein spüren und deine Körperwahrnehmung trainieren. Durch bewusstes Lenken deiner Gedanken auf bestimmte Bereiche deines Körpers oder auch auf bestimmte Gefühle, nimmst du diese im Detail wahr. Oft steuert uns unser Kopf viel zu sehr und wir vergessen dabei, hin und wieder inne zu halten und in uns hinein zu spüren. Besonders in angespannten Situationen kann es äußerst hilfreich sein, durch Achtsamkeit ein aufkommendes Gefühl zu spüren ohne es zu bewerten. Dies unterstützt uns zum Beispiel dann, wenn wir vor einer herausfordernden Aufgabe oder einem heiklen Gespräch nervös sind. Wenn du dir dann einen Moment für dich bewusst Zeit nimmst, die Nervosität spürst und sie einfach nur wahrnimmst, wie sie da ist, wie sich dein Herzschlag erhöht, deine Arme kribbeln und dir sagst, dass es okay ist jetzt nervös zu sein, dann gewinnst du automatisch eine gewisse Distanz. Das Gefühl wird wertfrei wahrgenommen und du wirst sehen, wie du ruhiger wirst.

Sich selbst wahrnehmen

Als Wochenaufgabe mache mindestens einmal pro Tag eine kurze Achtsamkeitsreise durch deinen Körper und nimm dich und deine Gefühle wahr. Nimm dir ein paar Minuten Zeit, schließe deine Augen und spüre in dich hinein. Von deinen Zehen bis zur Nasenspitze – wie fühlen sich einzelne Teile deines Körpers an? Und wie fühlst du dich als Ganzes? Vergiss auch nicht, deinen Emotionen Beachtung zu schenken und diese ebenfalls einfach wahrzunehmen. Bereits nach einer Woche aktiver Selbstwahrnehmung wirst du ein besseres Gespür für dich, deine Bedürfnisse und deinen Körper entwickeln.

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