Mit Achtsamkeits­training zu mehr Körperwahrnehmung

10.10.2018 |

Die Herbstzeit ist die perfekte Zeit, um es dir zu Hause gemütlich zu machen und dich auf dich selbst zu besinnen. Teste unser Achtsamkeits­training und steigere damit dein Wohlbefinden.

Im Alltag sind wir meist sehr „nach außen“ fokussiert. Unsere Gedanken kreisen darum, was wir als Nächstes zu tun haben. Ständig nehmen wir Reize aus der Umgebung wahr – zum Beispiel das Hupen eines Autos oder eine Nachricht am Handydisplay – und reagieren prompt darauf. Überlege mal, wie oft am Tag du bewusst darauf achtest, wie es dir geht? Achtsamkeitstraining kann dir helfen, den Kontakt zu deinem Körper und deiner inneren Wahrnehmung zu stärken. Durch die Selbstwahrnehmung erkennst du, was dein Körper braucht, um zu entspannen. Schon bald wirst du im Alltag spürbar ruhiger und gelassener sein.

Mit Achtsamkeitstraining zu dir selbst finden

Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie Achtsamkeitstraining funktioniert:

Zur Ruhe kommen

Mach es dir gemütlich, schließe deine Augen und atme bewusst und ruhig ein und aus. Stelle dir nun vor, wie du Entspannung aufnimmst und Spannung nach außen abgibst. Spüre, wie dein Atem deinen ganzen Körper durchfließt.
Tipp
Kommen Gedanken, Gefühle oder Bilder in dir hoch? Lasse sie wie Wolken vorbeiziehen. Nimm sie wahr, aber beachte sie nicht weiter.

Nach innen spüren

Richte deine Aufmerksamkeit ganz nach innen. Beginne bei deinem linken Fuß: Was spürst du? Wärme? Kälte? Wandere jede Zehe des linken Fußes ab. Lenke deinen Atem dort hin, wo deine Aufmerksamkeit ist und lass den Sauerstoff durch deine Lunge, den Bauch und deinen Fuß bis in die Zehenspitzen strömen. Wiederhole es mit dem rechten Fuß.

Bewusst wahrnehmen

Stelle dir die Frage, was du wahrnimmst und beobachte es bewusst. Weite deine Wahrnehmung auf deinen Knöchel, deine Ferse und den ganzen Fuß aus. Wandere nun mit deiner Aufmerksamkeit weiter auf deine Wade, dein Schienbein, dein Knie, deinen Oberschenkel bis hin zu deinem Bauch. Beobachte genau, wie sich dein Körper dabei anfühlt. Richte deine Wahrnehmung so auf jeden einzelnen Körperteil – bis du bei deinen Fingerspitzen angelangt bist.
Tipp
Wenn du Verspannungen bemerkst, atme bewusst in diese hinein und löse sie beim Ausatmen.

Ganzkörperwahrnehmung


Richte deine Aufmerksamkeit nun nicht mehr auf einzelne Regionen, sondern auf deinen Körper im Ganzen. Dein Atem fließt weiterhin ruhig. Spüre die tiefe Entspannung. Lasse diesen Zustand nun langsam los. Atme drei Mal tief ein und aus und beginne, dich langsam zu recken und strecken. Bewege behutsam deine Finger, Arme, Zehen, Beine und Füße. Öffne deine Augen und strecke dich. Kehre dann gestärkt und entspannt in deinen Alltag zurück.
Tipp
Im Mentalbereich deiner go4health App findest du zahlreiche Entspannungsübungen.


Unser Fazit

Dieses Achtsamkeitstraining kannst du auch gut vor dem Einschlafen durchführen. Es hilft dir, dich zu entspannen und deinen Körper besser zu spüren.

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