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Mit Achtsamkeits­training zu mehr Körper­wahrnehmung

25.11.2020 |

Du willst Stress reduzieren, bewusst leben und dich richtig wohlfühlen? Dann hör auf dein Inneres! Achtsamkeitstraining hilft dir dabei. Finde im Hier und Jetzt innere Ruhe und lass Anspannungen los.

Im Alltag richtet sich unser Fokus oftmals nach außen: Wir nehmen Reize aus der Umgebung wahr und reagieren auf die Sinneseindrücke. Wie oft lenkst du deine Aufmerksamkeit jedoch bewusst auf dich selbst? Durch Achtsamkeitstraining und eine bewusste Selbstwahrnehmung erkennst du, wie du dein körperliches und seelisches Wohlgefühl verbessern kannst. Höre in dich hinein und steigere dein Körperbewusstsein und Wohlbefinden in 4 einfachen Schritten.

Mit Achtsamkeitstraining zu sich selbst finden

Achtsamkeit bedeutet, das Hier und Jetzt bewusst wahrzunehmen. Mit dieser Achtsamkeitsmeditation bringst du Körper und Geist in Einklang, reduzierst Stress und sorgst aktiv für Entspannung.

Zur Ruhe kommen

Plane ein Zeitfenster nur für dich selbst. Mache es dir im Hier und Jetzt so richtig gemütlich. Schließe deine Augen und achte bei deiner Achtsamkeitsmeditation auf eine ruhige Atmung. Stelle dir vor, wie sich die Entspannung in dir ausbreitet und du deine Anspannung abgibst. Spüre, wie dein Atem deinen ganzen Körper durchströmt. Lasse aufkommende Gedanken oder Gefühle wie Wolken vorüberziehen: Nimm sie wahr, schenke ihnen aber keine große Aufmerksamkeit.

Nach innen spüren

Richte deine Aufmerksamkeit nun nach innen. Beginne bei deinem linken Fuß: Was fühlst du? Wärme? Kälte? Erspüre jede einzelne Zehe deines linken Fußes bewusst. Wie unterscheidet sich deine Wahrnehmung der einzelnen Zehen? Lenke deinen Atem dorthin, wo deine Aufmerksamkeit liegt. Lasse den Sauerstoff durch deine Lunge, den Bauch und deinen Fuß bis in die Zehenspitzen strömen. Wiederhole diese Sinneswahrnehmung mit dem rechten Fuß.

Bewusst wahrnehmen

Beobachte ganz genau, was du fühlst. Weite deine Wahrnehmung auf deinen Knöchel, deine Ferse und den ganzen Fuß aus. Wandere mit deiner Aufmerksamkeit weiter zur Wade, zum Schienbein, zum Knie über den Oberschenkel bis hin zu deinem Bauch. Nimm genau wahr, wie sich dein Körper dabei anfühlt. Richte deine bewusste Sinneswahrnehmung auf jeden einzelnen Körperteil, bis du zu deinen Fingerspitzen gelangst.
Tipp
Auf unserem YouTube-Kanal findest du weitere Entspannungsübungen für zwischendurch. Versuche es zum Beispiel mit der Progressiven Muskelentspannung. Dabei richtest du deine Aufmerksamkeit bewusst auf deine Muskeln und Verspannungen und baust so Stress und Anspannung ab.

Körperwahrnehmung erweitern

Nimm deinen Körper nun als Ganzes wahr. Deine Atmung bleibt ruhig. Spüre die sich ausbreitende innere Ruhe und genieße die Geborgenheit. Lasse diesen Zustand danach langsam los. Atme drei Mal tief ein und aus und strecke dich langsam durch. Bewege deine Finger, Arme, Zehen, Beine und Füße. Öffne deine Augen und kehre gestärkt und entspannt in deinen Alltag zurück.

Unser Fazit Fazit

Dieses Achtsamkeitstraining eignet sich auch gut vor dem Schlafengehen. Es hilft dir bei der Stressbewältigung und sorgt vor dem Einschlafen für Ruhe und ein Gefühl der Geborgenheit.

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