Anzeichen einer chronischen Erschöpfung

13.03.2019 |

Psychischer Stress und körperliche Belastung können am Energie-Level kratzen. Wird Erschöpfung jedoch zum Dauerzustand, solltest du achtsam sein. Das sind die Anzeichen für chronische Erschöpfung. 

Wie zeigt sich eine chronische Erschöpfung?

Sie ist nicht einfach zu diagnostizieren, da hierbei zahlreiche verschiedene Symptome auftreten können, die auch für andere Erkrankungen – wie etwa Depressionen – charakteristisch sind.

Auch die Ursachen sind vielfältig. Eine chronische Erschöpfung kann als Folge eines überstandenen Infekts, wie beispielsweise einer EBV-Infektion (Pfeiffersches Drüsenfieber) und in weiterer Folge durch eine Störung des Immunsystems auftreten. Aber auch psychische Belastungen und Stress können Auslöser dafür sein. Meist ist zu beobachten, dass der Krankheitsverlauf mit einer Phase körperlicher und psychischer Belastung zusammenfällt.

Laut einer Studie handelt es sich bei der Erkrankung meist um eine Kombination mehrerer Ursachen, weshalb bei der Behandlung sowohl physische als auch psychische Maßnahmen gesetzt werden.

Anzeichen chronischer Erschöpfung

Schlaflosigkeit und Schwäche

Trotz ständiger Erschöpfung und dem Bedürfnis, dich auszuruhen, leidest du unter Schlafstörungen. Selbst nach einem erholsamen Wochenende und genügend Schlafstunden fühlst du dich ausgelaugt und erschöpft. Ausruhen ändert nichts an dem Gefühl der andauernden Erschöpfung.

Die Anzeichen von Erschöpfung sind vielseitig.

Schmerzen und Reizempfindlichkeit

Deine Muskeln und Gelenke machen sich bemerkbar und du leidest, ähnlich wie bei einer Grippe, unter Gliederschmerzen. Auch andauernde Kopf, Hals- oder Bauchschmerzen, Verdauungsprobleme und andere körperliche Beschwerden können als Begleiterscheinungen einer chronischen Erschöpfung auftreten. Überempfindliche Reaktion auf Menschenmengen, laute Musik, helles Licht und andere Reize sind ebenfalls typische Symptome.

Konzentrationsprobleme und Lustlosigkeit

Du merkst, dass es dir extrem schwer fällt, dich zu konzentrieren. Aufgaben, die dir sonst keine Probleme bereiten, scheinen plötzlich unmöglich. Auch Vergesslichkeit, Benommenheit und Desorientierung sind häufige Anzeichen einer chronischen Erschöpfung. Dinge, die dir bisher Freude bereitet haben, werden zu anstrengenden Aufgaben. Ob Sport, dein Job oder soziale Kontakte – dir fehlt einfach die nötige Energie.

Instabile Psyche

Im Laufe des Tages werden die Symptome immer schlimmer und alltägliche Aktivitäten rauben dir die letzte Kraft. Stress und Anstrengungen jeglicher Art verschlechtern deinen Zustand enorm. Stimmungsschwankungen, leichte Reizbarkeit, depressive Phasen, Ängste und Panikattacken können ebenfalls auftreten.

Diese oder ähnliche Symptome können auch in Verbindung mit anderen Krankheiten auftreten. Solltest du die Symptome auch bei dir wahrnehmen, kläre sie mit deinem Arzt ab.

Chronische Erschöpfung: vorbeugen und austesten

Chronischer Erschöpfung kann – vor allem wenn Stress der Auslöser ist – vorgebeugt werden. Um ein gesundes Gleichgewicht von Körper und Psyche beizubehalten, ist es wichtig, seine Grenzen zu kennen und zu akzeptieren. Nimm dir genügend Auszeiten, achte auf eine ausgewogene Ernährung und bewegen dich regelmäßig. Unsere go4health App erinnert dich, ganz nach deinen persönlichen Vorlieben, regelmäßig an Bewegungseinheiten.

Mittels spezieller Laboranalytik ist es möglich, chronischem Stress und seinen Folgen auf die Spur zu kommen.


Hinweis: Der Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Frau Dr. Kerstin Fink, Ärztin für Allgemeinmedizin in Wien.

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