Negative Gedanken loslassen

02.04.2020 |

Du fühlst dich bedrückt und kraftlos? Ein Karussell trüber Gedanken hat dich im Griff? Sortiere deine Gefühle und Gedanken – lass diese nicht deinen Tag dominieren. Mit diesen 5 Tipps bieten wir Hilfe zum Loslassen.

Schlechte Nachrichten, eine verletzende Bemerkung oder Konfliktsituationen können unsere Stimmung beeinträchtigen und an unseren Nerven zerren. Auch, wenn Ereignisse längst vorüber oder überhaupt noch nicht eingetreten sind, verlieren wir uns allzu oft in negativen Gedankenspiralen und Grübeleien, statt positiv zu denken.

Das hat nicht nur auf unser geistiges, sondern auch unser körperliches Befinden Auswirkungen: Müdigkeit und Kraftlosigkeit werden zum ungewollten Begleiter. Mit unseren 5 go4health Tipps kannst du deine Gefühle sortieren, negative Gedanken loslassen und lernen, positiv zu denken.

Negative Gedanken loslassen – 5 Tipps

Lass deine Gefühle zu

Auch, wenn wir manche Gefühle nicht wahrhaben und spüren wollen: Sie lassen sich nicht einfach wegschieben. Wer seine Gefühle nicht wahrnimmt, gibt ihnen damit nur die Möglichkeit, noch stärker zu werden.

Befreie dich von emotionalem Ballast, indem du auch schwere, verletzende Gefühle zulässt. Egal, ob Trauer, Wut oder Ärger. Hast du diese Gefühle erst einmal ausgiebig durchlebt, fällt dir das Loslassen umso leichter. Bedenke: Das braucht ein wenig Zeit.

Beobachte dich selbst

Nimm belastende Situationen ganz bewusst wahr und beobachte auch, was sie in dir auslösen. Halte kurz inne: Verfolge deine Gedanken für zwei Minuten. Bist du in diesen zwei Minuten einer Lösung nähergekommen? Oder bist du vielleicht in eine Spirale negativer Gedanken gerutscht?

Dann notiere deine Gedanken und Gefühle –ganz ohne Zensur. So wirst du im Laufe der Zeit deine eigenen Gedankenmuster erkennen. Dies hilft dir, negative Gedankenspiralen zu stoppen.

Tipp
Deine Gedanken sind mächtig und kraftvoll – nutze diese Kraft für dich. Wie das gelingt, erfährst du hier.

Räume auf, sortiere dich und dein Innenleben

Wenn du das Gefühl hast, dass in deinem Leben gerade Chaos herrscht, räume in einem ersten hilfreichen Schritt dein unmittelbares Lebensumfeld auf. Nimm dir diese wichtige Zeit zum Aussortieren.

Du wirst sehen, dass es dir viel leichter fällt, danach nach innen zu schauen und dabei deine Gedanken neu zu sortieren. Positiv denken fällt in einer „aufgeräumten“ Umgebung – egal, ob das dein Schreibtisch oder dein Kleiderschrank ist – leichter!

Tipp
Wenn du deinen „Frühjahrsputz“ auch auf deinen digitalen Lebensbereich ausweiten möchtest, erfährst du hier, wie du vorgehen kannst.

Verzeihe dir selbst und anderen

Bestimmt kennst auch du die Situation, dass du aus deiner Sicht ungerecht behandeltworden bist oder dich jemand sehr verletzt hat. Diese Verletzungen können nur heilen, wenn du auch lernst zu verzeihen. Verzeihen heißt verstehen und loslassen, was dich beschwert und verletzt. Verzeihe ganz für dich selbst, nicht für andere. Mit dem Ziel: negative Gefühle und Erinnerungen final loszulassen.
Tipp
Gibt es in deinem Leben Konflikte, die dich belasten und nur schwer lösbar erscheinen? Hol dir mit unserem Konfliktratgeber Hilfe. 

Mach Bewegung zu einem Teil deines Lebens

Lenke dich von negativen Gedanken und Gefühlen ab, indem du dich bewegst. Gehe raus in die Natur und hole dir an der frischen Luft neue Kraft und Energie. Versuche es einmal mit Mindful Running. Dabei liegt der Fokus nicht auf deiner sportlichen Leistung, sondern auf der bewussten Wahrnehmung deiner Umgebung.

Ganz allgemein spielt es aber keine Rolle, wie du dich bewegst, ob du mit dem Rad fährst oder spazieren gehst. Hauptsache, du bewegst dich! Bewegung hilft dir, Stresshormone abzubauen und du lernst so,wieder positiv zu denken.


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