B-Vitamine: Die Nervenstärker

15.01.2019 |

Eine gute Versorgung mit dem Vitamin-B-Komplex ist vor allem in stressigen Zeiten wichtig. Wo die nervenstärkenden Vitalstoffe enthalten sind und was sie für dich tun können, erfährst du hier.

B-Vitamine sind unentbehrlich für deine Gesundheit. Spricht man von B-Vitaminen, ist meist der ganze Komplex gemeint, der sich aus B1, B2, B3, B5, B6, B12, Biotin und Folsäure zusammensetzt. Obwohl alle B-Vitamine eng zusammenarbeiten, hat jedes für sich eine spezielle Aufgabe.

Grundsätzlich zählen die B-Vitamine zu den wasserlöslichen Vitaminen, die mit Ausnahme von Vitamin B12 kaum gespeichert werden können. Um gut mit B-Vitaminen versorgt zu sein, müssen sie deshalb kontinuierlich über die Nahrung zugeführt werden. Eine Überdosierung ist auf natürlichem Weg kaum möglich. Was der Körper nicht braucht, scheidet er über die Nieren mit dem Urin aus.

Nervenstärkende Stress-Killer

B-Vitamine haben viele unterschiedliche Funktionen im Stoffwechsel und im Nervensystem. Sie sind an der Energiegewinnung, der Versorgung des Nervensystems, am psychischen Gleichgewicht und der Gehirntätigkeit beteiligt. Jede einzelne Zelle ist von der Arbeit der B-Vitamine abhängig. Sie wirken positiv auf die Stimmung und die Konzentration und stärken die Nerven. Besonders in stressigen und leistungsintensiven Zeiten kann eine Vitamin-B-reiche Ernährung unterstützend wirken.

Ein Mangel an B-Vitaminen äußert sich oft durch eine gedrückte Stimmung, chronische Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder auch Haarausfall. Unterstützend helfen gering verarbeitete Lebensmittel aus regionaler und saisonaler Herkunft – achte besonders gut auf hochwertige Nahrung!

Gute Quellen: Eier, Fleisch, Nüsse

Nüsse enthalten nervenstärkende B-Vitamine, die den Stoffwechseln aktivieren.

Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und ein gesunder Lebensstil unterstützen eine ausreichende Versorgung mit B-Vitaminen.

B-Vitamine kommen sowohl in pflanzlichen, als auch in tierischen Lebensmitteln – insbesondere in Eiern, Fleisch, Leber, Fisch, Nüssen, Vollkorn- und Milchprodukten – vor. Vegetarier und Veganer sollten besonders ihre Vitamin-B12-Werte im Auge behalten, da dieses Vitamin vor allem in tierischen Nahrungsmitteln vorhanden ist.

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Treibstoff für deinen Stoffwechsel

Gemeinsam mit Enzymen wirkt die Gruppe der B-Vitamine auch am Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel mit. Vitamin B1 (Thiamin) bildet Enzyme, die Kohlenhydrate zu Glucose spalten und das Gehirn und die Nervenzellen mit Energie versorgen. Vitamin B6 (Pyridoxin) ist an der Umwandlung von Hormonen (Serotonin, Dopamin, Noradrenalin) beteiligt und fördert gemeinsam mit Vitamin B12 (Cobalamin) und Folsäure die Produktion von Glückshormonen. Insgesamt wirken die B-Vitamine stoffwechselaktivierend, antioxidativ und sind wichtig für die Blutbildung.

Tipp
Vermeide Dosen- oder Fertiggerichte, die für eine längere Haltbarkeit erhitzt wurden. B-Vitamine werden durch eine zu lange Lagerung, zu hohe Hitze oder Gefrieren zerstört. Bedenke, dass die Aufnahme der B-Vitamine durch Nikotin, Alkohol, Medikamente und Koffein erschwert wird.

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