Einschlafen ohne Angst

27.02.2019 |

Wir haben vier Tipps zusammengetragen, die dir dabei helfen können, besser einzuschlafen. Anhand einer Buchvorstellung erklären wir dir, was die intensive Beziehung zwischen Angst und Schlaf ausmacht.

Wir verbringen fast ein Drittel unserer Lebenszeit schlafend. Zumindest sollten wir das, wenn wir uns an die empfohlene Schlafdauer von rund 7-8 Stunden pro Nacht halten. Schlafhygiene ist daher ein wichtiges Thema.

4 Tipps, um abends besser einzuschlafen:

Leichte Kost

Achte darauf, ein paar Stunden vor dem Zubettgehen keine schwer verdaulichen Lebensmittel zu dir zu nehmen. Abends ist besonders leichte Kost zu empfehlen. Auf go4health à la carte findest du viele leckere Suppenideen.

Abendliche Rituale

Überlege dir eine für dich passende Abendroutine. Stelle dir 30 Minuten vor deiner geplanten Schlafenszeit eine Erinnerung und starte mit deinem abendlichen Ritual. Du solltest in dieser Zeit jedenfalls digitale Medien vermeiden, denn diese hindern die Produktion des Schlafhormons Melatonin.

Ruhe finden

Wenn deine Gedanken vor dem Zubettgehen immer noch kreisen, probiere eine Mentalübung, um zur Ruhe zu kommen. Lasse dich von Übungen aus unserer go4health App inspirieren. Diese helfen effektiv, Verspannungen zu lösen und deine Gedanken zur Ruhe zu bringen.

Kein Schlafzwang

Mache dir selbst keinen Druck. Planung ist natürlich etwas Gutes, lasse dadurch aber keinen zusätzlichen Stress entstehen. Wenn deine Gedanken und dein Körper abends noch zu aufgewühlt sind, zwinge dich nicht zum Einschlafen. Stehe wieder auf, bereite dir ein wohltuendes Heißgetränk zu oder lies ein paar Seiten aus einem Buch. Wenn du merkst, dass sich Müdigkeit in deinem Körper breitmacht, lege dich wieder hin.
Angst vor dem Einschlafen: Mach dir keinen Druck!

Angst vor dem Einschlafen?

Mit diesem Trick kannst du die Angst vor dem Nichtschlafenkönnen besiegen: Lege dich mit offenen Augen ins Bett und versuche, absichtlich wach zu bleiben. Hier passiert eine „paradoxe Intention“. Wir sehnen uns das herbei, wovor wir uns eigentlich fürchten. Mit genau diesen Gedanken schaffen wir es, der Angst in unserem Körper die Macht zunehmen. Diese psychotherapeutische Methode wurde von Viktor Frankl in den 1960er Jahren entwickelt.

Das Thema Angst und Schlaf beschäftigt auch Georg Psota (Facharzt für Psychiatrie und Neurologie) und Michael Horowitz (Journalist und Schriftsteller) in dem kürzlich (2018) im Residenz Verlag erschienen Buch mit dem Titel: „Angst. Erkennen – Verstehen – Überwinden“. Die beiden Autoren gehen auf die Problematik der Schlafstörungen und des Schlafmangels ein. Sie schreiben: „Man weiß, dass der Mensch von heute zu wenig schläft“. Nämlich rund 20% weniger als vor 20 Jahren. Eine gefährliche Entwicklung, denn „Schlafmangel beschleunigt […] Burn-out und Depressionen“.

Tipp
Wenn du deine Schlafgewohnheiten nachhaltig und wirksam verbessern möchtest, empfehlen wir dir unseren gratis go4health Schlafratgeber zum Download. Hier findest du viele weitere Tipps für eine bessere Schlafhygiene.

Psota und Horowitz behandeln in ihrem Buch verschiedene Arten von Ängsten. Wobei sie im Nachwort hervorheben, dass dieses Buch kein Ratgeber ist. Das Buch soll den Lesern dabei helfen, zu erkennen, was Angst bedeutet, um eine klare Unterscheidung zwischen Angst und Angsterkrankungen ziehen zu können.

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