5 Fehler beim Lauf­training

28.03.2019 |

Laufen eignet sich perfekt, um deine Kondition und Fitness insgesamt zu verbessern. Wir haben die häufigsten Fehler im Lauftraining zusammengefasst und zeigen dir, wie du sie vermeiden kannst. 

Du suchst nach einer abwechslungsreichen Sportart, die du an der frischen Luft betreiben kannst und die deine Fitness positiv beeinflusst? Dann ist Laufen genau das Richtige für dich. Um deine Erfolge zu maximieren, gilt es, einige Punkte zu beachten. Wir stellen 5 häufige Fehler beim Lauftraining vor und zeigen dir, wie du sie vermeidest.

5 Fehler beim Lauftraining

Zu schnelles Tempo

Kenne deine Grenzen beim Lauftraining.

Wenn du erst mit dem Laufen begonnen hast oder aus einer längeren Laufpause kommst, solltest du dich am Anfang nicht überfordern. Laufe anfangs in einem für dich lockeren Tempo, um deine Muskeln (wieder) an die Belastung zu gewöhnen.

Behalte während des Laufens deine Herzfrequenz im Blick. Nutze dafür deine go4health App und verbinde sie mit einem Pulsgurt. Du kannst auch deine untere und obere Pulsgrenze zur Kontrolle einstellen. Unsere App warnt dich jedes Mal, wenn du deine Pulsgrenze unter- bzw. überschreitest und erinnert dich, dein Tempo anzupassen.

Tipp
Dein Tempo ist genau richtig, wenn du während des Laufens problemlos sprechen kannst. Für den Anfang gilt: Du bist nie zu langsam, nur zu schnell!

Zu lange Strecken

Führe kurze Lauftrainings durch, diese aber regelmäßig. Strukturen wie Knochen, Sehnen und Bänder brauchen Zeit, um stärker zu werden. Um Überbelastungen und Verletzungen zu vermeiden, solltest du deinem Körper diese Zeit geben.

Tipp
Steigere deine wöchentliche Gesamtdistanz um maximal 10 % von Woche zu Woche.

Nur in der Komfortzone laufen

Setze bei deinem Lauftraining neue Reize.

Hat sich dein Körper bereits an das regelmäßige Lauftraining gewöhnt, wird es Zeit, die Komfortzone zu verlassen. Um Erfolge zu erzielen und deine Fitness weiter zu steigern, braucht dein Körper neue Impulse. Du kannst die Distanz erhöhen, oder dein Tempo steigern. Oder sogar beides?! In der Sportwissenschaft spricht man auch vom “Prinzip des wirksamen Belastungsreizes”.

Tipp
Absolviere Intervall-Läufe: Kurze Strecken in hohem Tempo gefolgt von einer lockeren Bewegungsphase. Dabei werden kurzzeitig hohe Reize gesetzt.

Fehlendes Ergänzungstraining

Stärke ergänzend zu deinem Lauftraining auch deinen Rumpf.
Um ganzheitlich fit, gesund und verletzungsfrei zu bleiben, braucht es neben dem Lauftraining ein ergänzendes Rumpfkrafttraining. Nur mit einer starken Körpermitte werden Ausgleichsbewegungen minimiert und die Kraft deiner Beine in Vortrieb umgewandelt. In unserer go4health App findest du spannende und abwechslungsreiche Trainingspläne, um deine Körpermitte zu stärken. 

Um Fortschritte festzustellen, empfehlen wird dir, deine Rumpfkraft in 6- bis 8-wöchigen Intervallen zu testen. Diesen Test haben wir hier für dich vorbereitet.

Du vergisst auf das Aufwärmen und Dehnen

Um dein Training abzurunden und deine Gelenke gesund zu halten, ist es empfehlenswert, vor dem Lauf ein paar Mobilisierungsübungen zu machen. Dies beugt Verletzungen vor.

Nach deinem Lauf ist es wichtig, zu dehnen, oder deine strapazierten Muskeln mit einer Faszienrolle zu massieren. Das löst Verklebungen in deinem Gewebe.  In deinen Faszien kann so neue, mit Nährstoffen angereicherte Flüssigkeit eingelagert werden.


Unser Fazit

Beginne mit deinem Lauftraining langsamBleib am Ball und sorge für abwechselnde Reize. Vergiss nicht auf dein Ausgleichstraining

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