Mindful Running

31.07.2019 |

Kennst du das Gefühl, wenn dich deine Pulsuhr im Griff hat, weil du ständig auf deine Pace und die zurückgelegten Kilometer achtest? Mit diesen Tipps kannst du das Laufen in vollen Zügen genießen!

Mindful Running ist eine Form des Laufens, die sich in den letzten Jahren zu einer immer größeren Bewegung entwickelt hat. Die Schwerpunkte liegen dabei auf der Stressreduktion sowie der Entwicklung eines gesteigerten inneren Wohlbefindens und besseren Körpergefühls. Durch die Konzentration auf diese Schwerpunkte wird die Aufmerksamkeit von negativen Gedanken und dem Alltagsstress weggeführt.

Durch bewusste Meditationsübungen, Gedankensteuerung und verstärkte Umweltwahrnehmung wird das achtsame Laufen zu einem einzigartigen Erlebnis. Dabei rücken Leistungsdaten wie Laufgeschwindigkeit und Streckenlänge in den Hintergrund.

Mindful Running vs. „normales“ Laufen

Beim Laufen liegt der Fokus häufig auf dem Tempo, der Distanz und der Herzfrequenz. Durch all diese Daten steht beim Laufen die Leistung im Vordergrund. Die Gedanken drehen sich um das Erreichen von persönlichen Zielen.

Mindful Running setzt genau hier an. Der Leistungsdruck und das Bedürfnis, perfekt sein zu müssen, spielen hierbei keine Rolle. Im Mittelpunkt steht die Wahrnehmung des eigenen Körpers und der Umwelt – dadurch kommt es zu einer gesteigerten Körperwahrnehmung und der Reduktion von Stress.

Für wen ist Mindful Running geeignet?

Mindful Running ist für Menschen geeignet, die sehr oft mit Stress und hohem Druck zurechtkommen müssen. Denn genau diese Personen möchten durch das Laufen einen klaren Kopf bekommen.

Stress und Druck werden nicht nur im Berufsleben, sondern auch in Alltagssituationen aufgebaut. Lärm oder mangelnde Zeit für sich selbst sind nur zwei von vielen möglichen Ursachen.

Da bei dieser Sportart der Leistungsgedanke ganz in den Hintergrund rückt, ist sie sowohl für Sportneulinge als auch für ambitionierte Läufer geeignet.

Wie wird Mindful Running umgesetzt?

Um das Laufen zu deinem ganz persönlichen Mindful-Running-Erlebnis zu machen, stellen dir die go4health Gesundheitsmanager die wichtigsten Tipps und Tricks vor:

Wahrnehmung der Umwelt

Starte deine Laufeinheit und beginne von Anfang an mit reduziertem Tempo. Lauf ganz locker und entspannt. Nun kannst du damit beginnen, dich auf deine Umgebung zu konzentrieren. Bäume, Geräusche, Blumen, Mitmenschen – dir fällt bestimmt etwas auf, das du noch nie zuvor bemerkt hast. Versuche, während deines gesamten Laufes den Fokus deiner Gedanken auf die Umwelt zu richten und nicht zu persönlichen Stressgedanken abzugleiten.
Tipp
Vielleicht freust du dich gedanklich auch schon auf die leckeren Post-Workout-Snacks.

Wahrnehmung des Körpers

In einem weiteren Lauftraining kannst du nun versuchen, deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper zu lenken. Konzentriere dich auf einzelne Gelenke und Körperteile und versuche zu spüren, wie sich diese beim Laufen anfühlen. All diese Gedanken kannst du in regelmäßigen Abständen „abfragen“. Bald wirst du merken, dass sich dein Körpergefühl und deine Wahrnehmung stetig verbessern.
Tipp
Mit diesen 4 Übungen stärkst du deine Knie- und Sprunggelenke. Vermeide auch diese 5 typischen Fehler beim Lauftraining

Positive Selbstgespräche

Sollten während deiner Laufeinheit negative Gedanken aufkommen, versuche, diese zu positiven Gedanken umzuformulieren. Im positiven Selbstgespräch kannst du dir diese immer wieder vorsprechen.

Beispiel

  • Negativ: „Heute ist es bewölkt, der Regen wird mich bestimmt erwischen!“
  • Positiv: „Heute ist es bewölkt. Toll, das macht das Laufen gleich viel angenehmer.“
Tipp
Für zusätzliche Entspannung und Stressabbau sorgt eine unserer go4health Mentalübungen aus der go4health App

Unser Fazit

Mindful Running ist ein toller Ausgleich zum normalen Laufen – auch für ambitionierte Läufer. Mit Mindful Running findest du deinen Ausgleich zum stressigen Alltag und bekommst wieder einen freien Kopf.

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