Mindful Running

29.07.2020 |

Haben dich die Pulsuhr und die Kilometerzahl beim Laufen fest im Griff? Löse dich mit Mindful Running vom Leistungsdruck und verwende dein Lauftraining zum Stressabbau. Wir zeigen dir, wie’s geht.

Mindful Running ist eine Form des Laufens, deren Schwerpunkte das Abbauen von Stress und die Entwicklung eines besseren Körpergefühls sind. Kurzum: Mindful Running ist Laufen gegen Stress!

Durch bewusste Meditationsübungen, Gedankensteuerung und eine verstärkte Umweltwahrnehmung wird das achtsame Laufen zu einem einzigartigen Erlebnis. Dabei rücken Leistungsdaten wie Laufgeschwindigkeit und Streckenlänge in den Hintergrund. Im Mittelpunkt steht die Wahrnehmung des eigenen Körpers und der Umwelt – so kannst du mit entspanntem Laufen Stress abbauen.

Für wen ist Mindful Running geeignet?

Mindful Running ist für Menschen geeignet, die sehr oft mit Stress und starkem Druck zurechtkommen müssen. Denn Mindful Running bedeutet: Laufen gegen Stress und für einen klaren Kopf.

Dieser Stress und Druck muss nicht immer berufsbedingt entstehen, sondern kann auch in Alltagssituationen aufgebaut werden. Lärm oder mangelnde Zeit für sich selbst sind nur zwei von vielen möglichen Ursachen.

Da bei dieser Sportart der Leistungsgedanke ganz in den Hintergrund rückt, ist sie sowohl für Sportneulinge als auch für ambitionierte Läufer geeignet.

Wie wird Mindful Running umgesetzt?

Um das Laufen zu deinem ganz persönlichen Mindful-Running-Erlebnis zu machen, stellen dir die go4health Gesundheitsmanager die wichtigsten Tipps und Tricks vor:

Wahrnehmung der Umwelt

Starte deine Laufeinheit und beginne von Anfang an mit einem reduzierten Lauftempo. Laufe ganz locker und entspannt. Konzentriere dich auf deine Umgebung: Bäume, Geräusche, Blumen, Mitmenschen – dir fällt bestimmt etwas auf, das du noch nie zuvor bemerkt hast. Versuche, den Fokus deiner Gedanken während des Laufens auf die Umwelt zu richten und nicht zu persönlichen Stressgedanken abzugleiten.
Tipp
Vielleicht freust du dich gedanklich auch schon auf die leckeren Post-Workout-Snacks?

Wahrnehmung des Körpers

In einem weiteren Lauftraining kannst du nun versuchen, deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper zu lenken. Konzentriere dich auf einzelne Gelenke und Körperteile und versuche zu spüren, wie sich diese beim Laufen anfühlen. All diese Gedanken kannst du in regelmäßigen Abständen „abfragen“. Bald wirst du merken, wie sich dein Körpergefühl und deine Wahrnehmung stetig verbessern.
Tipp: Mit diesen 4 Übungen stärkst du deine Knie- und Sprunggelenke. Vermeide auch diese 5 typischen Fehler beim Lauftraining.

Positive Selbstgespräche

Sollten während deiner Laufeinheit negative Gedanken aufkommen, versuche diese zu positiven Gedanken umzuformulieren. Im positiven Selbstgespräch kannst du dir diese immer wieder vorsprechen.

Beispiel

  • Negativ: „Heute ist es bewölkt, der Regen wird mich bestimmt erwischen!“
  • Positiv: „Heute ist es bewölkt. Das macht das Laufen gleich viel angenehmer.“

Unser Fazit

Mindful Running ist ein wunderbarer Ausgleich zum normalen Laufen – auch für ambitionierte Läufer. Mit Mindful Running kannst du gezielt Stress abbauen und deinen Kopf frei bekommen.

 


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