Digital Detoxing: 5 Tipps

02.09.2020 |

Anrufe, Benachrichtigungen und E-Mails: Durch Smartphone & Co sind wir permanent erreichbar. Es ist an der Zeit, abzuschalten: Schaffe dir mit Digital Detoxing eine Auszeit vom digitalen Stress!

Wie oft greifst du täglich – oft auch unbewusst – zu deinem Smartphone? Durch digitale Medien stehen wir sowohl im Privat- als auch im Berufsleben ständig unter Strom. Dadurch sind wir oft abgelenkt, unkonzentriert und gestresst. Gleichzeitig haben wir das Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen. Verschaffe dir mit Digital Detoxing – also mit einer digitalen Entgiftung – eine bewusste Auszeit, gehe offline und reduziere digitalen Stress. Mit diesen 5 Tipps gelingt’s!

5 go4health Tipps für Digital Detoxing

Verschaffe dir mit einfachen Methoden immer wieder digitale Auszeiten. So geht’s:

Werde dir deiner Nutzung bewusst

Zückst du im Restaurant automatisch dein Handy, wenn deine Begleitung kurz auf die Toilette geht? Hast du dein Smartphone immer in der Hand, wenn du an der Bushaltestelle stehst? Werde dir dieser Automatismen bewusst: Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung. Kennst du deine digitalen Gewohnheiten, kannst du sie auch leichter abstellen.
Eine Studie des deutschen Informatikprofessors Alexander Markowetz mit rund 60.000 Teilnehmern ergab, dass wir unser Smartphone im Durchschnitt 53 Mal täglich – alle 18 Minuten – entsperren. Zeit, daran etwas zu ändern!

Setze dir Zeitbeschränkungen

Manchmal fällt uns gar nicht auf, wie viel Zeit wir für digitale Medien aufwenden. Setze dir deswegen ganz bewusst Grenzen. Solche Zeitbeschränkungen können bei der Nutzung sozialer Medien sogar in den App-Einstellungen festgelegt werden. Es funktioniert aber auch auf die altmodische Art: Stelle dir einen – analogen – Wecker oder benutze deine Küchenuhr als Stoppuhr.

Schaffe analogen Raum und Zeit

Verbanne Smartphone, Tablet und Co zumindest phasen- und zeitweise aus deiner Umgebung. Ernenne beispielsweise das Schlafzimmer zur handyfreien Zone und verbessere damit auch deine Schlafqualität. Oder erkläre den Sonntag zum Fasttag für digitale Medien. Du wirst sehen, diese Maßnahmen helfen und befreien dich von digitalem Stress.
Tipp
Verlagere deine digitale Auszeit mit Mindful Running nach draußen. Nimm die Natur dabei ganz bewusst – und ohne den Drang, zu fotografieren – wahr. Das hilft beim Abschalten und Durchatmen. 

Sprich den Druck an

Hast auch du das Gefühl, E-Mails und Nachrichten sofort beantworten zu müssen? Oder erwartest du von deinen Freunden und deiner Familie, dass sie dir innerhalb weniger Minuten antworten? Versuche, diesem Zwang nicht zu folgen und geduldiger zu werden. Sprich den Druck der permanenten Erreichbarkeit in deinem Umfeld an. Es sind häufig soziale Gründe, die zu digitalem Stress führen.

Geh an die frische Luft

Nimm dir bewusst Zeit, schalte deine Geräte ab und gehe nach draußen. Egal, ob beim Spaziergang in der Mittagspause oder beim Workout im Freien: Frische Luft hilft beim Abschalten – ganz besonders in Kombination mit Bewegung. Plane für längere digitale Auszeiten Ausflüge ins Grüne wie z. B. eine Wanderung. Dein Gehirn kann dabei Auf- und Ausräumen und dem digitalen Stress entkommen.

Unser Fazit

Gewohnheiten zu ändern, ist nicht immer einfach: Zu Beginn werden dir die digitalen Auszeiten möglicherweise schwerfallen. Starte daher mit kleinen Veränderungen und lasse dich bewusst auf Digital Detoxing ein. Schnell wirst du lernen, die (Aus-)Zeiten, in denen du offline und nicht erreichbar bist, zu genießen.

 


© 2020 go4health GmbH. All Rights Reserved