Entspannt einschlafen

18.09.2017 |

Viele Menschen leiden heutzutage an Schlaf­problemen oder Schlafmangel. Beim Schlafen finden aber wichtige Regenerations- und Reparatur­mechanismen im Körper statt. Die Herzfrequenz wird verlangsamt und das Immunsystem gestärkt.

Zu wenig Schlaf schwächt unsere Gedächtnis- und Konzentrationsleistung, dämpft die Stimmung und kann Angstgefühle verstärken. Wir haben hier für dich einige Tipps zusammengestellt, wie du entspannt einschläfst und ausgeruht aufwachst.

Mit dem Tag abschließen

Oft wollen oder können wir nicht einschlafen, weil wir mit dem aktuellen Tag noch nicht abgeschlossen haben. Wenn in uns das Gefühl herrscht, an diesem Tag wenig geschafft zu haben, bleiben wir oft unnötig lange wach. Wir haben die Hoffnung, den Tag damit noch „wertvoller“ machen zu können. Um entspannter einzuschlafen schließe mit dem begonnenen Tag ab, lass die positiven Momente des Tages nochmal Revue passieren und sieh jeden Abend bereits als Anfang des nächsten Tages.

Leg eine genaue Zeit fest

Auch beim Schlafengehen gilt: Das Timing ist entscheidend. „So früh wie möglich“ schlafenzugehen ist ungenau und dadurch schwer realisierbar. Es ist besser, du überlegst dir eine konkrete Zeit, zu der du spätestens im Bett sein willst.

Erinnere dich daran, schlafen zu gehen

Du schläfst besser ein, wenn du dir vor dem Schlafengehen mindestens eine halbe Stunde Zeit nimmst, um das Tempo des Tages zu drosseln und herunterzuschalten. Du kannst dir auch auf deinem Handy einen Alarm einrichten, der dich 30 Minuten vor deiner geplanten Schlafenszeit daran erinnert, deine Abendroutine zu beginnen.

Richte dein Schlafzimmer als Ort der Ruhe ein

Nur wer entspannt ist, schläft gut ein. Vermeide es also, im Bett zu essen, zu arbeiten oder deine E-Mails und Nachrichten zu lesen. Versuche, dir vor dem Schlafengehen eine (digitale) Auszeit zu nehmen und verdunkle den Raum – das regt die Produktion des Schlafhormons Melatonin an.

Niedrige Temperaturen sorgen für besseren Schlaf

Sorge für frische Luft, bevor du zu Bett gehst und achte darauf, dass es nicht zu warm ist. Experten empfehlen eine Temperatur zwischen 15 und 20 Grad Celsius für die Nacht.

Finde Ruhe mit Entspannungsübungen

Wenn deine Gedanken spätabends immer noch kreisen, wird eine mentale Übung besondere Wirkung zeigen. Eine Meditation oder Atemübung hilft effektiv, um Verspannungen zu lösen und eine tiefe Ruhe zu erfahren.

Platz für Ideen

Lege einen Notizblock und einen Stift neben dein Bett. So kannst du auftauchende Ideen und Gedanken schnell zu Papier bringen. Ist ein Gedanke erstmal verschriftlicht, kann man ihn auch viel leichter loslassen und losgelöst einschlafen.

Im go4health Schlaf-Ratgeber findest du weitere nützliche Informationen, um deine Schlafgewohnheiten nachhaltig und wirksam zu verbessern!

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