Ernährung für elastische Faszien

23.04.2019 |

Faszien sind eine Art Bindegewebe und umhüllen Organe, Muskeln und Sehnen. Dein go4health Team sagt dir, welche Lebensmittel deine Faszien gesund halten und dein Bindegewebe kräftigen.

Faszien sorgen dafür, dass deine Organe im Körper an einem fixen Platz bleiben und schützen dieselben vor Verletzungen. Bei Stress und falscher Ernährung kann dieses Faszien-Netz verkleben und verhärten. Um deine Faszien geschmeidig und gesund zu halten, ist es wichtig, dass du deinen Körper mit den richtigen Nährstoffen versorgst. Für gesunde Faszien spielen vor allem Proteine, Kohlenhydrate, Fette, Wasser und Mikronährstoffe wie Vitamin C, Vitamin B6 und Silizium eine große Rolle.

Proteine für eine starke Struktur

Proteine zählen zu den Hauptbestandteilen der Faszien. Diese sind aus Aminosäuren aufgebaut. Für die Faszien sind vor allem folgende Aminosäuren wichtig:

  • L-Prolin beeinflusst die Bildung von Bindegewebe, Kollagen und Knochen. Es steckt in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Milchprodukten und Eiern. Für Veganer sind Hülsenfrüchten wie Sojabohnen, Limabohnen und Linsen oder Hirse, Hafer und Erdnüssen gute Prolin-Lieferanten.
  • L-Arginin sorgt für eine schnelle Regeneration und starke Muskeln. Es steckt in Fleisch, Kürbiskernen, Pinienkernen, Walnüssen, Erbsen, Reis und Buchweizen.
  • L-Lysin ist besonders wichtig für die Faszienstabilität, kann aber vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Die Aminosäure steckt in Fleisch, Fisch, Pilzen, Nüssen, Erbsen oder Buchweizen.
Tipp
Kombiniere die beiden Aminosäuren L-Prolin und L-Lysin mit Vitamin C. So erreichst du eine bessere Kollagenbildung. Probiere gleich unsere go4health Super-Bowl mit Amaranth, Walnüssen und Paprika!

Kohlenhydrate für mehr Stabilität

Kohlenhydrate werden benötigt, um die Grundstruktur der Faszien zu bilden. Bevorzuge deinen Faszien zuliebe langkettige komplexe Kohlenhydrate wie Quinoa, Hirse, Naturreis und Vollkornprodukte. Verzichte möglichst auf weißen Zucker und Zuckerersatzstoffe.

Fette für weniger Entzündungen

Fette sind ein wichtiger Bestandteil einer faszienfreundlichen Ernährung.

Die ungesättigten Omega-9 und Omega-3 Fettsäuren sind ein wichtiger Bestandteil einer faszienfreundlichen Ernährung. Sie wirken entzündungshemmend, fördern die Faszienstrukturund erhöhen die Kollagenproduktion.

  • Omega-9 steckt in: Oliven-, Raps- und Erdnussöl sowie in Nüssen, Samen und Avocados.
  • Omega-3 steckt in: Lein- und Hanföl, Algen und fettem Fisch.
Tipp
So integrierst du die Fettsäuren in deine Ernährung: Tausche herkömmliche Salat-Dressings gegen eine Marinade aus Leinöl und frischen Gewürzen.

Mikronährstoffe für eine optimale Versorgung

Mikronährstoffe wirken dem Verkleben der Faszien entgegen und unterstützen die Kollagen-Produktion.

  • Calcium steckt in: Spinat, Grünkohl und Nüssen
  • Kalium steckt in: Trockenobst, Bananen, Melonen, Kartoffeln, Linsen und Fenchel
  • Magnesium steckt in: Getreideprodukten, grünen Gemüsesorten und Hülsenfrüchten
  • Vitamin B6 steckt in: Fleisch, Fisch, Vollkornprodukten, grünem Gemüse, Bananen, Kartoffeln und Nüssen
  • Silizium steckt in: Hafer, Hirse, Spinat, Petersilie und Süßkartoffeln
Tipp
Ackerschachtelhalm-Tee ist ein heimisches Kraut, das besonders reich an Kieselsäure ist.

Unser Fazit

Achte auf eine nährstoffreiche und ausgewogene Ernährung. Das stärkt nicht nur deine Faszien, sondern trägt auch zu deiner allgemeinen Gesundheit bei.

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