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Faszientraining: wichtige Tipps & Infos

03.12.2020 |

Faszien durchziehen deinen gesamten Köper. Verklebte Faszien können der Grund für Verspannungen oder Steifheit sein. Gehe mit gezieltem Faszientraining aktiv dagegen vor und halte deine Faszien fit!

Faszien umhüllen deine Organe, Muskeln, Sehnen und Bänder in einem Netzwerk aus Bindegewebe. Sie schützen vor Verletzungen, unterstützen deinen Körper bei der Bewegung und dienen als Wasserspeicher. Stress, Fehlernährung, Flüssigkeits- und Bewegungsmangel führen zu verklebten Faszien. Steifheit, Verspannungen und Schmerzen sind die unangenehmen Folgen. Um das zu verhindern, ist Faszientraining essenziell.

Mit zunehmendem Alter verlieren die Faszien an Elastizität. Daher ist es besonders wichtig, das Bindegewebe auf Dauer jung, elastisch und flexibel zu halten.

Flexible Faszien durch gezieltes Faszientraining

Faszien kann man trainieren – auch ohne Faszienrolle. Optimal für das Faszientraining sind federnde, springende Bewegungen in Kombination mit dynamischen Dehnübungen: Regelmäßiges Springen kräftigt dein fasziales Bindegewebe. Es wird dadurch auch elastischer, wodurch mehr Energie in den Faszien gespeichert werden kann. Durch das Dehnen deiner Faszien sorgst du dafür, dass sich die Faszien lösen. Das beugt der Knötchenbildung in den Faszien und somit auch unangenehmen Verspannungen vor.

Viele Sportarten trainieren genau diese Bewegungen: Yoga ist ideal zum Lockern und Dehnen. Deine Faszien werden dabei langsam und kontinuierlich aufgespannt. Trampolin- oder Seilspringen trägt zur Flexibilität und Beweglichkeit bei. Auch Laufen, Klettern und Tanzen fordern deine Faszien und halten sie elastisch.

Faszientraining für zwischendurch: 3 effektive Übungen

Nimm dir im Alltag immer wieder Zeit für kurze, effektive Faszienübungen. Sie lösen verklebte Faszien und verbessern die Beweglichkeit deiner Gelenke.

Minisprünge

Ausführung: Stelle dich aufrecht und hüftbreit hin. Stütze deine Hände in die Hüften. Springe nun gleichmäßig auf und ab. Die Bewegung geht dabei ausschließlich von deinen Sprunggelenken aus. Beim Springen ist eine geringe Höhe ausreichend. Führe diese Übung 1 Minute lang kontinuierlich aus.
Effekt: Durch das Federn der kleinen Sprünge trainierst du deine Faszien im Bereich der Unterschenkel.

Seite dehnen

Ausführung: Stelle dich etwas schmäler als hüftbreit hin. Kreuze dein linkes Bein über dein rechtes Bein, bis sich deine linke Fußaußenseite neben der Außenseite deines rechten Fußes befindet. Strecke nun deinen rechten Arm über den Kopf und neige deinen ganzen Körper nach links. Mit kleinen wippenden Bewegungen verstärkst du die Dehnung der Faszien. Führe diese Dehnübung rund 1 Minute lang aus und wechsle anschließend die Seite.

Effekt: Die wippenden Bewegungen lockern deine Faszien im Rücken- und Schulterbereich auf.  

Kobra-Dehnung:

Ausführung: Lege dich auf den Boden und stütze deine Handflächen vor dir ab. Strecke deine Ellbogen durch und hebe deinen Oberkörper langsam vom Boden ab. Halte dabei den Kopf gerade. Atme tief und sanft weiter. Lege deinen Kopf für eine intensivere Dehnung in den Nacken und richte deinen Blick nach oben. Halte die Position rund 2 Minuten lang. Wenn du sie als angenehm empfindest, kannst du auch auf 3 bis 4 Minuten verlängern.
Effekt: Diese Dehnung öffnet deine Faszien in der Hüfte und im Bauchbereich.

Tipp
Weitere Informationen und Übungen für dein Faszientraining findest du in unserem kostenlosen go4health Faszienratgeber sowie in unserem Video für dein Faszientraining.
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