Ganzkörpertraining im Freien: Raus in die Natur!

08.03.2018 |

Die Tage werden länger und die Laune besser! Deswegen heißt es: weg von der Couch und raus in die Natur. Warum und wie du dein Ganzkörpertraining im Freien absolvieren solltest, zeigen wir dir hier.

Bei deinem Outdoor-Training hast du die Möglichkeit mit einfachen Hilfsmitteln deiner Umgebung, wie z.B. mit einer Bank, mehrere Gelenke und Muskelgruppen gleichzeitig zu trainieren. Daher ist Outdoor-Training auch ein effektives Ganzkörpertraining!

Vorteile von Ganzkörpertraining im Freien

Vitamin D

Die ersten Sonnenstrahlen bringen nicht nur gute Laune mit sich, sondern regen auch die Produktion von Vitamin D im Körper an. Da macht dein Ganzkörpertraining im Freien gleich doppelt so viel Spaß!

Frische Luft

Frischluft kurbelt deine Durchblutung an! Deine Konzentration wird durch die vermehrte Sauerstoffzufuhr gesteigert und du kannst deinen stressigen Alltag besser hinter dir lassen und Platz für neue Gedanken schaffen. Frische Luft hebt deine Stimmung und belebt Körper und Geist!

Immunsystem

Regelmäßiges Training im Freien stärkt deine Widerstandsfähigkeit gegenüber grippalen Infekten. Bewegung an der frischen Luft bringt die Durchblutung in Schwung. Die frische und noch kühle Luft gibt Bakterien, die sich sonst in warmen Räumen wohl fühlen, keine Chance!

Vielfalt

In der Natur stehen Abwechslung, Spaß und Effizienz im Vordergrund! Outdoor-Training ist unkompliziert! Deine gesamte Umgebung kann dein Fitnessgerät sein. Es ist egal, ob du dich für die Parkbank oder einen Baum entscheidest: Deine Kreativität ist gefragt!

 Ganzkörpertraining im Freien: Unsere Top 3 Übungen 

Liegestütz bergauf

So geht’s: Stell dich hüftbreit vor die Parkbank und geh in die Liegestützposition. Bilde mit deinem Ober-und Unterkörper eine Linie, deine Arme sind gestreckt und deine Füße sind am Boden. Beuge deine Ellbogen, sodass sich deine Brust in Richtung Bank bewegt. Stoppe deine Bewegung bevor du die Bank berührst. Komme dann zurück in die Ausgangsposition.
Effekt: Dein eigenes Körpergewicht wird als Trainingswiderstand genutzt. Der Trainingseffekt ist sehr groß, da während der Übung das gesamte Körpergewicht auf deinem Oberkörper lastet und viele wichtige Muskelgruppen involviert werden. Mit dieser Übung kräftigst du die Arme (Bizeps), den Rücken, die Brust, die Schultern und den Rumpf.
Liegestütz bergauf

Hüftbeuger mobilisieren

So geht’s: Geh in den Kniestand und stell das linke Bein auf der Parkbank ab. Leg die Hände auf deinen Oberschenkel. Schieb die Hüfte nach vorne in Richtung Boden und halte die Position. Führe die Übung anschließend mit dem anderen Bein durch.
Effekt: Dein Hüftbeuger neigt durch Sitzen zu Verkürzungen. Die Dehnung verbessert nicht nur die Beweglichkeit deines Hüftbeugers und der Beine (Oberschenkelvorderseite), auch die Faszien des Hüftbeugers und die des großen Rückenstreckers werden sanft mobilisiert.

Oberschenkelrückseite dehnen

So geht’s: Stell die rechte Ferse vor dir auf der Parkbank ab. Lehne deinen geraden Oberkörper nach vor und halte die Position. Spüre eine angenehme Dehnung im hinteren Oberschenkel. Wechsle dann die Seite.
Effekt: Die hintere Oberschenkelmuskulatur ist verantwortlich für die Hüftstreckung und die Beugung des Kniegelenks. Sowohl beim Laufen als auch beim langen Sitzen, neigt deine Muskulatur zu Verkürzungen. Die Dehnung der Oberschenkelrückseite begünstigt eine korrekte Beckenstellung und Beinführung. 
Oberschenkelrückseite dehnen

Unser Fazit

Ein Ganzkörpertraining im Freien tut nicht nur deiner Laune gut, sondern stärkt auch deinen gesamten Körper! Nutze Parkbänke, Baumstämme und Steigungen, um dein Training abwechslungsreich zu gestalten!

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