Geduld kann man lernen

06.02.2019 |

Geduld ist eine Tugend. Wer Glück hat, lernt schon im Kindesalter, dass es sich auch lohnen kann, zu warten. Du kannst dir Geduld auch noch im Erwachsenenalter antrainieren. Wir zeigen dir, wie. 

Geduld macht glücklich und gesund

Wer geduldig ist, ist glücklicher. Denn Ungeduld ruft Stress hervor, und Stress belastet uns psychisch und körperlich. Nimm dir das Sprichwort „In der Ruhe liegt die Kraft“ zu Herzen, denn geduldige Menschen sind glücklicher. Geduld wirkt sich auch positiv auf unsere Gesundheit insgesamt aus.

Geduld macht erfolgreich

Ein Grundmaß an Geduld lernen wir meist als Kinder. Dieses bleibt im Laufe des Lebens relativ gleich. Psychologen gehen heute davon aus, dass man Geduld auch im Erwachsenenalter noch lernen kann. So meint etwa der Wirtschaftsforscher Matthias Sutter in seinem Buch „Die Entdeckung der Geduld“: „Den IQ und auch das elterliche Umfeld kann man nicht einfach ändern (…) Aber Geduld ist erlernbar – und kann schlechtere Startbedingungen im Leben kompensieren.“ Bleib geduldig, behalte deine Ziele im Auge und feiere auch die kleinen Erfolge. So kommst du Schritt für Schritt voran.

6 Tipps, um geduldiger zu werden

Beachte diese 6 Punkte und du lernst, Herausforderungen aller Art mit mehr Geduld und Gelassenheit anzugehen.

Wartezeiten sinnvoll nutzen

Du musst 20 Minuten auf den nächsten Bus warten? Anstatt dich zu ärgern, nutze die Wartezeit sinnvoll. Mit der Planung für den nächsten Tag, einem kleinen Spaziergang oder einer Übung zur mentalen Entspannung aus unserer go4health App.

Zielbewusstsein

Konzentriere dich in Situationen, die Geduld fordern, auf das Endergebnis. Halte dir vor Augen, wieso du in dieser Situation bist, die dich gerade ungeduldig macht – mit klarem Fokus auf das finale Ziel!

Durchatmen und Relativieren

Steigere dich nicht unnötig in Dinge hinein. Versuche zu relativieren und Situationen, in denen du ungeduldig wirst, aus etwas Distanz und von einer Metaebene aus zu betrachten.
Tipp
Frage dich: „Wird diese Sache in 2 Monaten noch eine Rolle spielen?“.

Eins nach dem anderen

Lerne – im Job und im Alltag – einen Schritt nach dem anderen zu machen und dich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Nicht alles kann sofort erledigt werden. Bleib geduldig!

Entschleunigung

Lass dich nicht vom hektischen Alltag oder gestressten Mitmenschen und Arbeitskollegen anstecken. Achte auf dich selbst und beuge mit bewussten Pausen Ungeduld vor.

Impulskontolle üben

Trainiere deine Geduld mit kleinen Aufgaben. Die Schlange an der Kasse ist lang, du hast eine Tasche voller Einkäufe und hinter dir steht jemand, der nur ein Getränk kaufen möchte: Biete der Person an, vor dir zu zahlen. Solche kleinen Geduldsproben erscheinen vielleicht anfänglich seltsam, können dir aber dabei helfen, deine Geduld in anderen Situationen leichter zu bewahren.


Unser Fazit

Sich in Standhaftigkeit zu üben, zahlt sich aus. Geduld hat einen sehr positiven Einfluss auf unser allgemeines Wohlbefinden, reduziert Stress und macht das Leben schlichtweg einfacher.

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