Geduld lernen: 6 Tipps

19.02.2020 |

Geduld ist eine Tugend. Diese Aussage kennen wir alle, aber was bedeutet es eigentlich, geduldig zu sein? Was bringt es uns in unserem privaten und beruflichen Alltag? Und wie kannst du Geduld lernen?

Ein Minimum an Geduld lernen wir meist bereits im Kindesalter. Dieses bleibt im Laufe des Lebens relativ gleich. Psychologen gehen heute davon aus, dass man Geduld auch im Erwachsenenalter noch lernen kann. Wir haben in diesem Blogbeitrag 6 Tipps für dich, wie du deine Geduld verbessern kannst.

Was bringt Geduld?

Die Geduld beschreibt die Fähigkeit, Situationen, die viele andere aus der Ruhe bringen würden, mit Gelassenheit zu meistern. Geduld zu haben hat zahlreiche Vorteile: Es hilft, Beziehungen (privat und beruflich) zu stärken und zu festigen. Projekte werden mit Geduld erfolgreicher verlaufen –denke an das Sprichwort „Gut Ding braucht Weile“. Geduld trägt somit auch zu mehr Lebensqualität bei.

Die Geduld erleichtert uns vieles, denn sie erspart uns oftmals Stress und Ärger. Stelle dir folgende Situation vor: Du setzt dir ein Ziel und möchtest es bis zu einem gewissen Datum erreichen. Du wirst ungeduldig, beginnst, dir selbst Stress zu machen, vielleicht auch Menschen in deiner Umgebung zu nerven. Und was passiert? Du bist unzufrieden mit deinem Fortschritt und gibst vielleicht auf, bevor du auch nur annähernd in die Nähe deines Ziels gekommen bist.

Geduld lernen – so klappt’s!

Beachte diese 6 Punkte und du wirst lernen, Herausforderungen aller Art mit mehr Geduld und Gelassenheit zu begegnen.

Wartezeiten sinnvoll nutzen

Anstatt dich über vergeudete Zeit zu ärgern, nutze Wartezeiten sinnvoll: mit der Planung für den nächsten Tag, einem kleinen Spaziergang oder einer Übung zur mentalen Entspannung aus unserer go4health App.

Zielbewusstsein

Konzentriere dich in Situationen, die Geduld erfordern, auf das Endergebnis. Halte dir vor Augen, wieso du in einer Situation bist, die dich im Moment ungeduldig macht – mit klarem Fokus auf das finale Ziel!

Durchatmen und relativieren

Steigere dich nicht unnötig in Dinge hinein. Versuche, zu relativieren und Situationen, in denen du ungeduldig wirst, aus der Distanz und von einer Metaebene aus zu betrachten.
Tipp
Stelle dir in diesen Situationen die Frage: „Wird diese Sache in 2 Monaten noch eine Rolle spielen?“

Eins nach dem anderen

Lerne – im Job und im Alltag – einen Schritt nach dem anderen zu machen und dich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.

Entschleunigung

Lass dich nicht vom hektischen Alltag oder gestressten Mitmenschen und Arbeitskollegen anstecken. Achte auf dich selbst und beuge mit bewussten Pausen vor.

Impulskontolle üben

Trainiere deine Geduld mit kleinen Aufgaben. Die Schlange an der Kasse ist lang, du hast eine Tasche voller Einkäufe und hinter dir steht jemand, der nur ein Getränk kaufen möchte: Biete der Person an, vor dir zu bezahlen. Solche kleinen Geduldsproben erscheinen vielleicht anfänglich seltsam, können dir aber dabei helfen, deine Geduld auch in anderen Situationen leichter zu bewahren.

Unser Fazit

Wer geduldig ist, ist glücklicher und erfolgreicher. Ungeduld ruft Stress hervor und Stress belastet uns psychisch und körperlich. Geduld lernen lohnt sich auf jeden Fall.

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