Innere und äußere Einflüsse auf die Motivation

05.01.2017 |

Das Jahr 2017 hat begonnen und die Neujahrs­vorsätze sind gesetzt. Um diese guten Vorsätze und die Motivation für das neue Jahr auch wirklich langfristig beizubehalten, kannst du dich intrinsischer, als auch extrinsischer Motivation bedienen. Wir zeigen dir, was das bedeutet und geben Tipps, wie es dir gelingt! 

Motivation erfolgt durch inneren (intrinsisch) und äußeren (extrinsisch) Antrieb. Wer intrinsisch motiviert ist, handelt aus innerem Antrieb: Aus Freude und Begeisterung, und er folgt seinen Idealvorstellungen. Die extrinsische Motivation wird von äußeren Belohnungssystemen gesteigert, z.B. durch Geschenke, Boni und Karriereaussichten. Sie liegt nur bedingt in unserem Einflussbereich. Die nachhaltigere Wirkung hat ganz klar die innere Motivation.

Motiviert sein und bleiben

Die innere Motivation längerfristig aufrecht zu halten ist nicht einfach. go4health gibt Tipps, wie es dir trotzdem gelingt:

  • Intrinsische Motivation entsteht dann, wenn die Aufgabe mit deinen persönlichen Wertevorstellungen übereinstimmt. Die Firma stellt Produkte her für die du dich auch begeistert oder du leistest soziale Arbeit, weil es dir wichtig ist Menschen zu helfen.
  • Motivation entsteht auch dann, wenn du den Sinn für deine Arbeit erlebst. So führen zerkleinerte Arbeitsschritte zum Verständnisverlust. Erst das Wissen und die Kenntnis über das Ganze führt zu einem Sinnerleben.
  • Wichtige Fragen sind: Verstehst du, warum du deine zugewiesene Aufgabe machst? Warum und wie du ein Teil des Prozesses bist? Was passiert nach deiner Arbeitsleistung mit deiner Arbeit?
  • Variation und Vielfalt ermöglichen eine gesunde Nutzung möglichst aller Sinne. Kennst du das: Du arbeitest seit 6 Stunden an einem Text und deine Augen fühlen sich erschöpft an? Versuche eine Aufgabe in kleine Subaufgaben zu unterteilen und variiere diese mit unterschiedlichen Tätigkeiten. So könntest du bei der Bearbeitung eines Textes nach einem längeren Abschnitt kreative Denkaufgaben im Stehen durchführen. Anschließend kannst du dies mit einem Mitarbeiter nachbesprechen und dann erst den nächsten Abschnitt lesen. So entlastest du einzelne Sinne und stimulierst andere.
  • Formuliere deine persönlichen Ziele! Auch das hält deine intrinsische Motivation aufrecht. Stell dir die Frage: Was möchtest du mittelfristig erreichen? Untergliedere dieses Ziel in kleinere Unterziele. So schaffst du häufiger Erfolgserlebnisse, deine Motivation bleibt auch über längere Zeit aufrecht.
  • Zugehörigkeitsgefühl ist stark motivationsfördernd. Der Teamfaktor ist besonders wichtig: Gemeinsam etwas zu schaffen und gut und wertschätzend zusammenzuarbeiten steigert die innere Motivation immens.
  • Wer erschöpft ist, verliert schneller Motivation. Vergiss deshalb nicht dich immer wieder zu regenerieren, z.B. durch Sport und Entspannungsübungen.

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