Intervallfasten

22.01.2019 |

Das neue Jahr gesund starten und noch dazu unkompliziert abnehmen? Mit Intervallfasten klappt’s! Welche Vorteile und erstaunlichen gesundheitlichen Effekte das Fasten hat, erfährst du hier.

Intervallfasten – oder auch intermittierendes Fasten – stellt eine besonders alltagstaugliche Form des Fastens dar. Denn im Rahmen des Intervallfastens wechseln sich Phasen der Nahrungsaufnahme und Phasen der Nahrungskarenz in einem bestimmten Rhythmus ab und entlasten so den Stoffwechsel. So gesehen ist Intervallfasten eher als achtsamer Essensrhythmus zu bezeichnen, statt als strenge Fastendiät.

Intervallfasten – ein vertrautes Programm

Bis vor etwa 100 Jahren war Intervallfasten so etwas wie eine „Standardmethode“ in Sachen Ernährung, weil Nahrungsmittel nicht immer zur Verfügung standen. Aufgrund der nicht rund um die Uhr verfügbaren Nahrungsmittel waren wir früher zu regelmäßigen Fastenperioden gezwungen.

Das ist heute anders. Mit Naschereien, Snacks und zuckerhaltigen Limonaden können wir permanent Energie zuführen. Davon wird auch reichlich Gebrauch gemacht, was in Folge auch die Entstehung zahlreicher Zivilisationskrankheiten, wie Übergewicht und Diabetes begünstigt.

Intervallfasten – So geht’s!

Eine Variante ist die 16:8-Methode. 16 Stunden lang werden keine Kalorien zugeführt, in den restlichen acht Stunden des Tages kannst du ganz normal essen. Konkret heißt das, dass entweder das Abendessen oder das Frühstück ausgelassen werden.

Ein Beispiel: Die letzte Mahlzeit erfolgt um 17.00 Uhr, die nächste dann um 9.00 Uhr morgens, dazwischen liegen 16 Stunden ohne Nahrung.

Wichtig: Achte darauf, dass du dich in den acht Essens-Stunden nicht wahllos ernährst. Achte dennoch auf ausgewogene und gesunde Gerichte, mit viel Gemüse, Obst und vollwertigen Getreide- und Fleischprodukten sowie mit verschiedenen Fischgerichten

Ob du lieber das Frühstück oder das Abendessen (Dinner Cancelling) weglässt, um auf das 16-Stunden-Intervall zu kommen, ist ganz dir überlassen. Wir empfehlen es einfach auszuprobieren, was dir besser liegt. Finde heraus, welches Intervall am besten zu dir passt.

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Was bringt Intervallfasten?

Die regelmäßigen Nahrungskarenzen führen dazu, dass der Organismus in vielerlei Hinsicht wieder ins Lot kommen kann.

  • Blutdruck, Blutzuckerspiegel können sinken und die Blutfettwerte sich normalisieren.
  • Das Diabetesrisiko kann sich verringern und auch deine Darmflora profitiert.
  • Die Fettverbrennung wird angeregt und damit der Gewichtsverlust gefördert.
  • Die Muskelmasse wird jedoch nicht abgebaut.
  • Du fühlst dich insgesamt frischer und energiegeladener.

Wenn du viel Sport treibst, solltest du zu Beginn des Intervallfastens deine sportlichen Aktivitäten leicht reduzieren, bis sich der Körper an den neuen Rhythmus gewöhnt hat. Gib deinem Organismus Zeit, sich umzustellen.

Die wissen­schaftliche Evidenz des Intervallfastens beruht derzeit noch auf wenigen Studien mit einer kleinen Teilnehmerzahl und einer kurzen Laufzeit. Diese deuten jedoch alle darauf hin, dass sich Intervallfasten positiv auf den Körper auswirkt. Probier es einfach aus und beobachte selbst, ob es dir guttut.

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