5 Fehler beim Intervall­fasten

03.01.2020 |

Normal essen und dennoch erfolgreich abnehmen? Das geht! Beim Intervallfasten stellst du langfristig deine Ernährungsgewohnheiten um. Welche 5 Fehler du dabei vermeiden solltest, liest du hier.

Beim Intervallfasten wechseln sich Phasen, in denen normal gegessen wird, in einem bestimmten Rhythmus mit Phasen des kompletten Verzichts ab, um den Stoffwechsel zu entlasten. So gesehen kann Intervallfasten auch als achtsamer Essensrhythmus statt als strenge Fastendiät bezeichnet werden.

Intervallfasten – so geht’s!

Eine Variante ist die 16:8-Methode. Bei dieser Methode werden 16 Stunden lang keine Kalorien zugeführt. Das heißt, dass 16 Stunden lang nichts und in den restlichen acht Stunden des Tages normal gegessen wird.

Ein Beispiel: Die letzte Mahlzeit des Tages wird um 17:00 Uhr eingenommen, die nächste dann erst wieder am darauffolgenden Tag um 9:00 Uhr morgens – dazwischen liegen 16 Stunden ohne Nahrungszufuhr.

Vermeide diese 5 Fehler beim Fasten

Du steckst dir zu hohe Ziele

Zu hoch gesteckte Ziele verhindern oftmals den Erfolg! Dies gilt auch für das Intervallfasten: Fange langsam an und steigere dich Schritt für Schritt. Lerne deinen Organismus und Körper kennen. Ob du lieber das Frühstück oder das Abendessen weglässt, um auf das 16-Stunden-Intervall zu kommen, findest du am besten selbst heraus. Vergiss dabei nicht, dass es dir in jedem Fall gut gehen sollte – DU bist wichtig!

Du bereitest dich nicht gut genug vor

Die Ernährungsplanung macht gerade beim Intervallfasten viel aus: Wenn du erfolgreich abnehmen möchtest, ist eine sorgfältige Vorbereitung wichtig. Achte auf die Zusammenstellung und Menge der Lebensmittel, die du zu dir nimmst. Behalte deine Ernährung im Blick, indem du dir einen wöchentlichen Ernährungsplan für deine Mahlzeiten sowie die dazugehörige Einkaufsliste erstellst.

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Du isst zu viel oder zu wenig

Wenn du mehr Kalorien zuführst, als dein Körper verbraucht und verbrennt, nimmst du zu. Achte daher auch beim Intervallfasten auf die Kalorien, die du zu dir nimmst. Greife zu nahrhaften Lebensmitteln, die lange satt halten und dich vor Heißhungerattacken bewahren.

Zu wenig zu essen führt nicht zum Wunschgewicht, sondern zum gefürchteten Jo-Jo-Effekt. Denn dein Stoffwechsel verlangsamt sich und dein Körper baut Muskelmasse ab, die beim Abnehmen jedoch wichtig ist. Das hat folgenden Grund: Je mehr Muskeln du hast, desto höher ist dein Kalorienverbrauch – auch im Ruhezustand. 

Du greifst zu ungesunden Lebensmitteln

Achte auf eine ausgewogene Ernährung ohne zu viel Zucker, um deinem Gewichtsziel einen Schritt näherzukommen.

Du trinkst nicht ausreichend

Viel Trinken ist gerade beim Abnehmen essenziell! Wir empfehlen dir, pro Tag 2–3 Liter Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken. Denn nur mit ausreichend Flüssigkeit verfügt dein Körper über das Medium, das er für alle Stoffwechsel- und Ausscheidungsvorgänge benötigt.

Die wissen­schaftliche Evidenz des Intervallfastens beruht derzeit noch auf wenigen Studien mit einer geringen Teilnehmerzahl und einer eher kurzen Laufzeit. Dennoch weisen diese bereits darauf hin, dass sich Intervallfasten positiv auf die Gesundheit auswirkt – auch bei Diabetikern.

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