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Grüner Tee, Matcha und Mate: Koffein-Kick

11.08.2022 |

Aktiv sein und bis an seine Grenzen gehen: Wer vorn dabei sein will, der kann sich Powertiefs nicht leisten! Das gilt im Sport. Das gilt aber auch in der Schule, im Studium, im Beruf.

Um Kopf und Körper wach zu halten, greifen viele Menschen zum Kaffee. Oft mit Nebenwirkungen, denn die Wirkung des schwarzen Energiespenders ist zum einen bald wieder verflogen. Zum anderen kann ein Übermaß an Kaffee Herz und Hände flattern lassen. Unser Tipp: Probier’s doch mal mit Tee!

Teein versus Koffein: Der feine Unterschied

Kaffee enthält Koffein. Tee enthält Teein. So dachte man früher. Tatsächlich aber weiß man heute: Beide Namen bezeichnen grundsätzlich die gleiche Substanz. In Kaffee wie auch in Tee wirkt also der gleiche Stoff – und das ist Koffein.

Einen gravierenden Unterschied gibt es dennoch. Der liegt begründet in Art und Ort der Freisetzung des Koffeins im menschlichen Körper. Denn: Das Koffein des Kaffees wird aktiviert, sobald es in Kontakt mit Magensäure kommt. Teein hingegen ist an Gerbsäuren gebunden, die erst bei ihrer Darmpassage aufgespalten werden. Die Wirkung des Teeins setzt darum später ein und hält auch länger an.

Teetrinker schwören auf die belebende Wirkung ihres Muntermachers. Denn: Durch die zügige Verstoffwechselung des Kaffees im Magen kommt es bei Kaffee nach kurzem Leistungshoch schnell auch wieder zum Leistungsabfall – Koffein-Crash genannt. Teein hingegen zeigt eine deutlich länger anhaltende Wirkung auf Körper und Geist.

Ein Blick in die Geschichte

Japanische Mönche nutzten schon vor 1300 Jahren die belebende Wirkung des Tees. Sie wussten: Tee lässt Blutdruck und Körpertemperatur leicht steigen. Die Müdigkeit des frühen Morgens schwindet. Leistungsvermögen und Konzentration steigen an. Kein Wunder, dass gerade die Japaner das Tee-Trinken zur Tee-Zeremonie erhoben und seither praktizieren. Die Japaner tranken und trinken übrigens sehr gerne Matcha.

Was genau ist Matcha-Tee?

Matcha gehört zu den echten Tees.
© Deluxe Tee Deutschland GmbH

Zunächst einmal gehört Matcha zu den echten Tees. Er wird also aus echten Tee-Blättchen hergestellt, die an echten Tee-Sträuchern wachsen. (Anders als Mate, der aus den Blättern des Mate-Strauchs gewonnen wird.) Nach der Ernte werden die Matcha-Blättchen sorgsam und auf bestimmte Weise fermentiert und anschließend zu Pulver vermahlen.

Durch das schonende Fermentieren bleibt der sehr hohe Chlorophyllgehalt der Tee-Blättchen erhalten. Darum ist Matcha-Tee so strahlend Frühlingsgrün.

Ebenfalls zu den echten Tees gehört:

Grüner Tee!

Geniesse die belebende Wirkung des Tees.
© Deluxe Tee Deutschland GmbH

Anders als Matcha wird grüner Tee nicht zu Pulver vermahlen. Stattdessen werden, je nach Sorte, Blätter und Stängel gepflückt und anschließend sehr schnell, sehr hoch erhitzt. Die Japaner arbeiten dabei mit Wasserdampf. Die Chinesen hingegen mit Feuer. Das schnelle Erhitzen stoppt die Oxidation, die jedes Teeblatt nach dem Pflücken natürlicherweise durchlaufen würde. Bei bestimmten Teesorten ist diese Oxidation zwingend erforderlich, beim Schwarztee beispielsweise. Beim grünen Tee hingegen nicht. Genau das ist das Besondere an diesem Getränk.

Wir halten fest: Matcha-Tee und grüner Tee sind beide echte Tees und enthalten damit auch Teein beziehungsweise Koffein. Beide sind damit als natürlich-gesunde Muntermacher ideal.

Es gäbe da aber noch einen Dritten im Bunde, der zwar streng genommen gar nicht zu den echten Tees gehört, seine beiden reinrassigen Kollegen in Sachen Koffein-Gehalt jedoch noch überragt, und das ist:

Mate-Tee!

Mate ist ein natürlich-gesunder Muntermacher.
© Deluxe Tee Deutschland GmbH

Mate-Tee stammt nicht aus Asien, sondern aus Südamerika, wo er schon von den Ureinwohnern getrunken, geschätzt und gepriesen wurde. Als Energiespender, als Entspannungstrunk, als Heil- und Lebensmittel – Mate-Tee gehörte und gehört in Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay zum ganz normalen Way of Life.

Das Ranking der drei Tees in Sachen Koffein gestaltet sich wie folgt:

  • Grüner Tee kommt mit 50 Milligramm pro Tasse auf Platz drei.
  • Matcha belegt mit 75 Milligramm pro Tasse den zweiten Platz.
  • Und ganz oben auf dem Treppchen landet Mate mit 80 Milligramm Koffein pro Tasse Tee.
Matcha, Mate und Grüntee – eine Auswahl an erstklassigen Wachmachern und Wachhaltern, die lange und ohne Koffein-Crash wirken.

Frisch und heiß aufgegossen, im Thermobecher oder als Kaltgetränk in der Trinkflasche immer dabei: Mit unseren drei Koffeinspendern kommst du munter durch den Tag und machst so bald nicht schlapp.

Grundsätzlich gilt: Egal ob Kaffee oder Tee – das Koffein beginnt nach rund zwanzig bis dreißig Minuten zu wirken. Je nach Tagesform und Darreichungsweise kann der Zeitpunkt variieren.

Aber: Beim Tee hängt der Koffeingehalt stark von der Ziehzeit ab. Du hast es also selbst in der Hand, wie gut dein natürlicher Energizer wirkt. Und noch ein Pluspunkt: Tee besitzt einen Wirkstoff, der dem Kaffee fehlt – die Aminosäure L-Theanin. L-Theanin baut Stress ab und fördert die Entspannung.

Tipp
 Du willst noch mehr zu Tee und seiner Wirkung wissen? Deluxe Tee hält in seinem Tee-Wissen Guide viel Wissenswertes über Tee, Teein und Koffein für dich bereit.

Hinweis: Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Deluxe Tee. Die verwendeten Bilder wurden zur Verfügung gestellt.

Bildnachweis Headerbild: Deluxe Tee Deutschland GmbH

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