Magnesiummangel – das hilft wirklich

28.01.2020 |

Krämpfe in den Waden, ein zuckendes Augenlid oder verstärkte Müdigkeit – das sind typische Anzeichen von Magnesiummangel. Wie du deinen Magnesiumspeicher auftankst, erfährst du hier.

Magnesium und seine Aufgaben

Magnesium ist ein sehr wertvoller Mineralstoff. Als Co-Faktor von mehr als 300 Enzymen ist er an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt. Das Power-Mineral stärkt Knochen und Zähne, macht Muskeln fit und spielt für Nerven und Psyche eine wichtige Rolle. Zudem kann Magnesium Müdigkeit reduzieren und trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei.

Alles Banane: Die besten Magnesiumquellen

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte ein Erwachsener täglich zwischen 300 und 400 mg Magnesium zu sich nehmen. Das Mineral ist vor allem in grünen Gemüsesorten enthalten. Auch Vollkornprodukte, Haferflocken, Nüsse und Hülsenfrüchte sind reich an Magnesium. Fleisch, Fisch und Milch sind gute tierische Quellen für den Mineralstoff. Außerdem liefern Beeren und Bananen jede Menge Magnesium. Denke als Magnesiumquelle auch an kohlensäurefreies Mineralwasser.

Tipp
Verzichte auf stark verarbeitete Lebensmittel wie z. B. ausgemahlenes Getreide. Beachte, dass durch langes Kochen wertvolle Mineralstoffe verloren gehen.

Anzeichen von Magnesiummangel

Erste Anzeichen von Magnesiummangel können verstärkte Müdigkeit, Nervosität oder Appetitlosigkeit sein. Auch Muskelkrämpfe, Herzrhythmusstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Unruhe, Angst, Kribbeln in den Händen und Verdauungsbeschwerden (abwechselnd Durchfall und Verstopfung) können auf einen Magnesiummangel hindeuten.

Muskelkrämpfe können ein Anzeichen für Magnesiummangel sein.

Magnesium bei Sport und Stress

Besonders Sportler sind häufig von Magnesiummangel betroffen. Durch die körperliche Anstrengung verbraucht der Körper viel Magnesium. Das äußert sich meist durch Muskelkrämpfe, Muskelverhärtungen oder Leistungsverlust durch Ermüdung.

Neben Sportlern sind vor allem auch gestresste Menschen von Magnesiummangel betroffen, denn Stress ist ein Magnesiumräuber!

Tipp
Achte daher insbesondere in stressigen Phasen darauf, möglichst viele magnesiumreiche Speisen zu verzehren. Lade deine Speicher schon zum Frühstück mit einer Happy Smoothie Bowl auf und snacke tagsüber Haferflocken-Bällchen mit Karotten. Als schnelles Abendessen empfehlen wir dir diese würzige Power-Suppe. Trinke zudem Mineralwasser, das reich an Magnesium ist!

Aufnahmehürde pH-Wert

Eine gute Magnesiumversorgung hängt aber nicht nur von den Lebensmitteln ab, die wir essen und trinken. Es kommt auch darauf an, wie gut unser Organismus den Mineralstoff aufnehmen kann.

Dabei spielt der pH-Wert unseres Verdauungstrakts eine große Rolle. Grundsätzlich brauchen die meisten Magnesiumverbindungen ein saures Magenmilieu, um gut gelöst und aufgenommen werden zu können. Ist dieses durch Fehlernährung, Genussmittel, Erkrankungen oder Medikamente (z. B. Protonenpumpenhemmer) gestört, kann Magnesium oftmals schlechter verwertet werden und es kommt leichter zu Magnesiummangel.


Unser Fazit

Magnesium hält deine Muskeln und Nerven fit. Achte deshalb auf eine magnesiumreiche Ernährung und beuge Mangelerscheinungen gezielt und bewusst vor.

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