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Mineralstoff Magnesium: Das musst du wissen

15.09.2020 |

Magnesium ist lebensnotwendig, da der Mineralstoff viele Prozesse in unserem Organismus reguliert. Erfahre hier, warum eine magnesiumreiche Ernährung wichtig ist und wie du einem Mangel vorbeugst.

Magnesium ist ein wertvoller Mineralstoff: Als Co-Faktor von mehr als 300 Enzymen ist er an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt. Das Power-Mineral stärkt deine Knochen und Zähne, macht deine Muskeln fit und spielt auch für deine Nerven und Psyche eine wichtige Rolle. Zudem kann Magnesium Müdigkeit reduzieren und trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei. Unser Körper kann den Mineralstoff jedoch nicht selbst bilden und muss ihn deswegen über die Nahrung aufnehmen. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte ein erwachsener Mensch täglich zwischen 300 und 400 mg Magnesium zu sich nehmen.

Lebensmittel mit Magnesium

Verzichte auf stark verarbeitete Lebensmittel wie z. B. ausgemahlenes Getreide. Beachte außerdem, dass durch langes Kochen wertvolle Mineralstoffe verloren gehen. Die besten Magnesiumquellen sind:

  • grüne Gemüsesorten wie Brokkoli oder Spinat
  • Vollkornprodukte
  • Haferflocken
  • Nüsse und Hülsenfrüchte
  • Fleisch, Fisch und Milch als tierische Quellen
  • Beeren und Bananen
  • kohlensäurefreies Mineralwasser

Eine gute Magnesiumversorgung hängt aber nicht nur von den Lebensmitteln ab, die wir zu uns nehmen. Es kommt auch darauf an, wie gut unser Organismus den Mineralstoff aufnehmen kann.

Dabei spielt der pH-Wert unseres Verdauungstrakts eine große Rolle. Grundsätzlich brauchen die meisten Magnesiumverbindungen ein saures Magenmilieu, um gut gelöst und aufgenommen werden zu können. Ist dieses durch Fehlernährung, Genussmittel, Erkrankungen oder Medikamente (wie z. B. Protonenpumpenhemmer) gestört, kann das Magnesium oftmals schlechter verwertet werden. Als Folge kommt es leichter zu einem Magnesiummangel.

Tipp
Erfahre hier alles über den Säure-Basen-Haushalt in deinem Körper.

Magnesiummangel: Symptome und Risikofaktoren

Erste Anzeichen eines Magnesiummangels können verstärkte Müdigkeit, Nervosität oder Appetitlosigkeit sein. Auch Muskelkrämpfe, Herzrhythmusstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Unruhe, Angst, Kribbeln in den Händen und Verdauungsbeschwerden (abwechselnd Durchfall und Verstopfung) können auf einen Magnesiummangel hindeuten.

Suche einen Arzt auf, wenn du Symptome eines Mangels zeigst.

Besonders Sportler sind häufig von Magnesiummangel betroffen. Durch die körperliche Anstrengung verbraucht der Körper mehr Magnesium. Das äußert sich meist durch Muskelkrämpfe, Muskelverhärtungen oder Leistungsverlust durch Ermüdung. Neben Sportlern sind vor allem auch gestresste Menschen von Magnesiummangel betroffen, denn Stress ist ein wahrer Magnesiumräuber!

Tipp: Achte daher in stressigen Phasen darauf, möglichst viele magnesiumreiche Speisen zu verzehren. Lade deinen Magnesiumspeicher schon zum Frühstück mit einer Happy Smoothie Bowl auf und snacke tagsüber Haferflocken-Bällchen mit Karotten. Als schnelles Abendessen empfehlen wir dir diese Power-Suppe. Trinke zudem Mineralwasser, das reich an dem Mineralstoff ist!


Unser Fazit Fazit

Magnesium hält deine Muskeln und Nerven fit. Achte deshalb auf eine magnesiumreiche Ernährung und beuge Mangelerscheinungen gezielt und bewusst vor.
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