Montagsblues: Tipps für einen guten Wochen­start

31.10.2018 |

Montagmorgen in die Gänge zu kommen fällt oft schwer. Warum ist das so? Erfahre hier, was es mit dem „Montagsblues“ auf sich hat. 

Montag, der Wecker klingelt – du möchtest dich am liebsten noch mal umdrehen und weiterschlafen? Kein Wunder, denn das Phänomen „Montagsblues“ gibt es tatsächlich: Dem Körper fällt es schwer, vom Entspannungsmodus am Wochenende wieder auf den Leistungsmodus umzuschalten – der sogenannte „Wochenend-Jetlag“ tritt ein. Aus diesem Grund fühlst du dich montags auch oft müder als an den anderen Wochentagen.

Aber auch das Immunsystem kann Schuld sein am Montagsblues: Bei vielen stürzt das Immunsystem am Wochenende ab und sie fühlen sich montags geschwächt. Der Grund: Wenn du unter der Woche unter großem Druck stehst, schüttet dein Körper das Stresshormon Kortisol aus, das dich in Leistungsbereitschaft versetzt und durchhalten lässt. Die Kortisolausschüttung wird jedoch am Wochenende, sobald der Körper im Entspannungsmodus ist, zurückgefahren – und das schwächt das Immunsystem. Dieses Phänomen tritt übrigens auch oft im Urlaub ein: Sobald der Stress vorbei ist, ist der Körper geschwächt – und im schlimmsten Fall liegt man an den freien Tagen krank im Bett.

Mit unseren Tipps vermeidest du den „Montagsblues“ und startest gut in die Woche:

"Wochenend-Jetlag" vermeiden

Am Sonntag hast du noch bis 10 Uhr geschlafen und am Montag klingelt der Wecker knallhart um 6 Uhr? Versuche, auch am Wochenende einen möglichst ähnlichen Schlafrhythmus beizubehalten und nicht zu spät aufzustehen. Auch am Abend (insbesondere am Sonntagabend) solltest du nicht zu spät schlafen gehen. Der go4health Schlafratgeber hilft dir, deine Schlaf-Gewohnheiten nachhaltig zu verbessern.

Zeit einplanen

Auch wenn es schwerfällt: Stelle dir den Wecker an einem Montagmorgen mindestens eine Viertelstunde früher als an den restlichen Tagen. So hast du ausreichend Zeit, um ohne Stress in den Tag zu starten und dich auf den Tag vorzubereiten. Versuche, etwas früher in der Arbeit zu sein, um dich zu sammeln, bevor der hektische Arbeitsalltag beginnt.

Leichte Aufgaben einplanen

Fehlt dir die Motivation? Versuche, an Montagen zuerst die leichteren Dinge zu erledigen. Plane im besten Fall Aufgaben ein, die dir Freude bereiten – so startest du motivierter in die Woche.

Woche einteilen und Überblick verschaffen

Gerade montags scheint die To-do-Liste für die aktuelle Woche unendlich lange. Schaffe dir gleich zu Wochenbeginn einen Überblick über alle Termine und Aufgaben, die unter der Woche anstehen und teile dir deine To-dos bereits jetzt ein. So vermeidest du unnötigen Stress.

Kreislauf ankurbeln

Noch immer müde? Ein paar Schritte an der frischen Luft oder ein paar Bewegungsübungen aus deiner go4health App in der Mittagspause kurbeln den Kreislauf an und vertreiben die Müdigkeit. Auch mit deiner Ernährung kannst du der Müdigkeit entgegenwirken. Hier erfährst du, mit welchen Lebensmitteln du dich wach essen kannst.

Unser Fazit

Versuche, am Wochenende einen ähnlichen Schlafrhythmus wie unter der Woche beizubehalten und nicht zu spät ins Bett zu gehen – so vermeidest du den „Wochenend-Jetlag“.

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