Motivation zum Sport: Was uns wirklich antreibt

03.01.2019 |

Tipps für die Motivation zum Sport gibt es viele. Einige helfen tatsächlich, andere sind höchst individuell. Wir liefern dir belegte Erkenntnisse, was uns wirklich zum Sport antreibt.

Eine sportpsychologische Studie der Universität Bayreuth und des Wuhan Institutes of Physical Education hat untersucht, warum es vielen so schwer fällt, Sport konsequent zu betreiben. Hier die Erkenntnisse daraus und unsere Tipps, wie es dir leichter fällt, dran zu bleiben.

Motivation zum Sport lebt von Selbstwirksamkeit

Auf Basis dieser Studie hat man festgestellt, dass die sogenannte sportbezogene Selbstwirksamkeit wichtig ist, um sportlich motiviert zu bleiben. Das bedeutet, dass du dir es selbst zutrauen musst, eine bestimmte Sportart auszuüben. Beispielsweise macht es keinen Sinn, Klettern zu lernen, wenn du felsenfest davon überzeugt bist, es ohnehin nicht zu schaffen.

Um Situationen zu vermeiden, die als Misserfolg wahrgenommen werden, ist es außerdem empfehlenswert, sich Etappenziele zu setzen. Also Ziele, die dich zwar herausfordern, dir aber dennoch am Weg zu deinem Trainingsziel erreichbar erscheinen. Klafft diese Bedingung zu sehr auseinander, sinkt laut dieser Studie auch die Motivation der Sportausübung.

Die „Kosten-Nutzen-Bilanz“ muss stimmen

Erscheint dir der Aufwand, einer Sportart nachzugehen, im Vergleich zum daraus entstehenden Nutzen zu groß, sinkt auch die Sportmotivation erheblich. Umgekehrt ist die Motivation zum jeweiligen Sport umso größer, je stärker die positiven Aspekte der sportlichen Betätigung für dich überwiegen.

Tipp
Finde eine Sportart, die dir nicht nur Spaß macht, sondern auch am ehesten die für dich wichtigen Ergebnisse bringt. Beispielsweise eine sinnvolle Mischung aus Krafttraining und Laufen (oder Radfahren, Schwimmen etc.) um abzunehmen. Oder Yoga für mehr Beweglichkeit oder Tennis, weil dich das direkte Duell motiviert.

Soziale Aspekte unterstützen die Motivation zum Sport

In der Studie hat sich auch gezeigt, dass uns die soziale Unterstützung zusätzlich motiviert, Sport auszuüben. Betätigt man sich also im Rahmen einer Gruppe, in der man sich wohlfühlt, sportlich, erhöht das die Motivation den Sport auch tatsächlich langfristig auszuüben. Mannschaftssportarten wie Fußball, Eishockey oder Basketball bieten sich demnach besonders an. Aber auch die Teilnahme an Gruppenkursen wie Zumba oder Body Work kann entsprechend motivierend sein. Oft wirkt es sehr befreiend zu sehen, dass das Workout auch für andere eine Herausforderung ist. Außerdem kann dich eine positive Gruppendynamik dabei unterstützen durchzuhalten, wenn es anstrengend wird.

 


Unser Fazit

Frage dich, was deine Beweggründe sind, Sport zu treiben und was dir dabei besonders wichtig ist. Je besser du darüber Bescheid weißt, desto leichter wird es dir fallen, konsequent deine Sporteinheiten durchzuziehen.

Veröffentlicht in: 

Stichworte: , ,

Dieser Artikel hat Ihnen gefallen? Teilen Sie ihn!


© 2019 go4health GmbH. All Rights Reserved