Schneeschuhwandern – 5 Gründe für diese Wintersportart

16.01.2020 |

Naturerlebnisse abseits der Pisten, Entspannung in zauberhafter Winterlandschaft – das alles bietet Schneeschuhwandern. Darüber hinaus ist diese Wintersportart sehr gesund und einfach zu erlernen.

Schneeschuhwandern hat sich in den letzten Jahren zur wahren Trend-Wintersportart entwickelt. Schneeschuhe sind breiter und länger als das eigentliche Schuhwerk und verteilen das Körpergewicht daher auf eine größere Fläche. Das Einsinken in den Schnee wird dadurch deutlich vermindert. Dieses Prinzip gewährleistet ein ökonomisches Fortbewegen selbst durch hohen Pulverschnee, in flachem wie in steilerem Gelände.

Schneeschuhe sind keine Schuhe im eigentlichen Sinne mit Sohle, Schaft und Bändern. Vielmehr handelt es sich um einfache und leichte, flache Geräte, die man sich an die Schuhe schnallt, um sich im Schnee leichter fortbewegen zu können.

5 Gründe fürs Schneeschuhwandern

Ausdauertraining

Schneeschuhwandern ist ein hervorragendes Ausdauertraining und die Intensität ist variabel: je nach Kondition und Laune, vom langsamen gleichmäßigen Schritt bis hin zu größeren Belastungen – die ideale Wintersportart!

Leicht zu erlernen

Wer Erfahrung mit Nordic Walking hat, hat auch die Technik des Schneeschuhwanderns schnell drauf.

Ganzkörpertraining

Wie beim Nordic Walking gewährleisten die Teleskopstöcke auch beim Schneeschuhwandern ein Ganzkörpertraining, da auch die Muskeln des Oberkörpers gefordert werden.

Pistenunabhängig

Du kannst dich durch alle Arten von Schnee sehr ökonomisch bewegen, vom Pulverschnee bis zum Harsch.

Keine teure Ausrüstung

Schneeschuhwandern ist eine Wintersportart ohne großen Aufwand. Wahrscheinlich besitzt du bereits Bergschuhe, Teleskopstöcke, Funktionskleidung und einen Rucksack. Somit benötigst du im Grunde nur noch die richtigen Schneeschuhe. Gamaschen sind bei tiefem Schnee auch nicht verkehrt.
Tipp
Tracke deine zurückgelegte Strecke mit der go4health App – so kannst du dir die Route später noch einmal in Ruhe ansehen.

2 Arten von Schneeschuhen

Im Grunde gibt es zwei verschiedene Arten von Schneeschuhen. Die „Classics“ aus Aluminium sind bestens für Anfänger und Genießer geeignet, die sich am liebsten durch leicht kupiertes Gelände bewegen. Die etwas kleineren und kompakteren „Moderns“ aus Kunststoff sind wiederum für steilere Anstiege gedacht – sie verfügen über Krallen bzw. Harscheisen, die ein Abrutschen verhindern.

Wichtig: Im alpinen Gelände ist die Lawinengefahr zu beachten, weshalb eine entsprechende Ausrüstung sehr wichtig ist. Dazu zählen ein Lawinenverschüttetensuchgerät, eine zerlegbare Stabsonde sowie eine zerlegbare Lawinenschaufel – und natürlich eine Rucksackapotheke sowie dein Mobiltelefon.

 


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