Sport und Diabetes – 3 Tipps für dein Training

04.07.2019 | ,

Hopp, hopp, hopp! Für Typ-2-Diabetiker ist ausreichend Bewegung besonders wichtig. Sport wirkt sich positiv auf den Blutzucker aus. Wir verraten dir, worauf bei Sport und Diabetes zu achten ist!

Sport bringt nicht nur Körper, Geist, Seele und den Stoffwechsel in Schwung. Bei Typ-2-Diabetes ist regelmäßige Bewegung besonders wichtig und gesundheitsfördernd, denn die körperliche Aktivität lässt Blutzucker-, Blutfett- und Blutdruckwerte sinken.

Wir empfehlen dir moderates Training drei- bis fünfmal pro Woche für mindestens 30 Minuten. Dabei solltest du auf Abwechslung zwischen Ausdauer- und Krafteinheiten achten, damit dein Blutzucker langfristig sinkt und auch überflüssige Kilos schwinden.

Fit durch Ausdauertraining

Schwimmen, Radfahren, Joggen oder Nordic Walking – diese Ausdauersportarten sind für Diabetiker gut geeignet, da sie erwiesenermaßen deinen Stoffwechsel stabilisieren sowie dein Herz-Kreislauf-System stärken.

Muskeln mit Krafttraining stärken

Krafttraining verbessert deine Muskelstärke und erhöht deine Muskelmasse. Als Typ-2-Diabetiker profitierst du besonders von gezieltem Krafttraining, denn starke Muskeln sorgen für einen besseren Zuckerstoffwechsel. 

Zudem belegen verschiedene Studien und Beiträge, dass Kraftsport effektiv auf den Blutzucker wirkt.

Achte darauf, dass du dich vor dem Kraftsport gut und mindestens 10 Minuten lang aufwärmst, um das Verletzungsrisiko zu senken.

Sport mit Diabetes – 3 Tipps

Mit entsprechender Motivation und Vorsorge klappt Sport auch mit Diabetes perfekt. Mit diesen 3 Tipps kannst du dein Training entspannt und sorglos durchführen:

Kontrolliere deinen Blutzucker vor dem Sport, danach und auch währenddessen

Ideal ist es, wenn dein Blutzucker vor Sportbeginn zwischen 100 und 250 mg/dl liegt. Unter 100 mg/dl empfehlen wir dir, vor deiner Trainingseinheit noch schnell eine Banane zu essen.

Wenn dein Blutzucker über 250–300 mg/dl beträgt, solltest du keinen Sport betreiben, da dieser beim Training noch weiter ansteigen kann. Das kann gefährlich werden, denn bei zu hohem Blutzucker werden Ketonkörper im Blut freigesetzt, die zu einer Übersäuerung des Blutes (Ketoazidose) führen können.

Im schlimmsten Fall kann Ketoazidose ein diabetisches Koma verursachen. Denke daran, dass dein Blutzuckermessgerät und genügend Traubenzucker deine ständigen Begleiter bei jeder körperlichen Tätigkeit sein sollten!

Tipp
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Hol dir Energie mit Haferflocken!

Durch die Kombination aus Kohlenhydraten und einem besonders hohen Anteil an Ballaststoffen sind Haferflocken gute Energielieferanten vor dem Sport.

Hafer gibt dir nicht nur die nötige Kraft, er hat auch eine positive Wirkung auf den Blutzuckerspiegel.

Iss deine letzte größere Mahlzeit ca. 2–3 Stunden vor deiner körperlichen Aktivität.

Tipp
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Hör auf deinen Körper!

Die häufigste Komplikation beim Sport ist die Unterzuckerung, die während, vor, aber auch mehrere Stunden nach deiner körperlichen Belastung auftreten kann.

Wichtig dabei ist, dass du die Symptome, die sich durch Zittern und Schwindelgefühle bemerkbar machen, rechtzeitig erkennst und deine Blutzuckerschwankungen mit Traubenzucker ausgleichst.


Unser Fazit

Laufe oder radle dem Diabetes davon! Eine zu dir und deiner Verfassung passende körperliche Aktivität hilft dir, deine Blutzuckerwerte zu optimieren und auch langfristig zu stabilisieren.
Hinweis: Der Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Frau Dr. Kerstin Fink, Ärztin für Allgemeinmedizin in Wien.

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