Verspannte Faszien lösen bei Stress

29.04.2020 |

Faszien reagieren auf viele Einflüsse, auch auf Stress. Verkleben sie, führt das zu unangenehmen Verspannungen im ganzen Körper. Wir haben 5 Tipps zusammengestellt, mit denen du deine Faszien lösen kannst.

Faszien durchziehen deinen gesamten Körper in einem Netz aus Bindegewebe und umhüllen Muskeln, Sehnen und Organe. Sie dienen als Flüssigkeitsspeicher und sind mit Nervenzellen, Schmerz- und Bewegungssensoren ausgestattet.

Bekommen deine Faszien deswegen nicht das, was sie brauchen – nämlich Bewegung und Entspannung, ausgewogene Ernährung und ausreichend Flüssigkeit – wirkt sich das direkt auf dein Wohlbefinden aus: Du verspannst und verkrampfst, weil deine Faszien verkleben, verknoten und versteifen. Auch Stress kann dazu beitragen.

Mit diesen 5 go4health Tipps löst du deine Faszien perfekt und sorgst für Entspannung für dich und deinen Körper.

Faszien lösen & Stress reduzieren – 5 Tipps

Faszientraining gegen verklebte Faszien

Faszienbälle oder Faszienrollen sind sehr gut zur Lockerung des Fasziengewebes und zur Selbstmassage der Faszien geeignet. Stelle dich dazu an eine Wand und platziere die Rolle oder den Ball zwischen Wand und Rücken. Durch das langsame Auf-und-ab-Bewegen wird das Fasziengewebe gelöst, der Blut- und Lymphfluss angeregt und die Regeneration des Gewebes gefördert.
Faszien lösen durch Selbstmassage: Ein Faszienball oder eine Faszienrolle helfen.
 Auch der go4health Faszienratgeber sowie die Trainingspläne „Beinfaszien“ und „Oberkörperfaszien“ in der go4health App helfen dir, Verklebungen gezielt zu lösen. Probier’s gleich aus! 

Faszienfitness beginnt im Kopf

Lindere Stresssymptome schon im Ansatz und beuge Verklebungen und Verspannungen vor. Setze an, wo Stress und Anspannung beginnen: im Kopf. Lockere Kopf und Nacken mit sanftem Kreisen. Lass dazu den Kopf sanft nach vorne in Richtung Brustbein fallen. Kreise deinen Kopf ganz langsam gegen den Uhrzeigersinn. Wechsle anschließend die Richtung. Spüre, wie die Beweglichkeit in Schultern und Nacken zurückkommt und sich deine Faszien lösen. Weitere Tipps, wie du deinen Nacken gezielt lockerst, findest du hier.

Mentale Übungen, um Stress loszulassen

Lege an stressreichen Tagen eine Pause zur Entspannung ein, zum Beispiel mit einer kurzen Atemmeditation. Du benötigst dafür nur ein paar Minuten. So geht’s: Lege oder setze dich bequem hin und konzentriere dich voll und ganz auf deine Atmung. Stelle dir vor, wie sich die positive Energie in deinem Körper ausbreitet. Nach und nach kommst du in einen entspannten Zustand, belastende Gedanken lässt du einfach vorbeiziehen. Die genaue Anleitung zur go4health Atemmeditation findest du hier.
Tipp
Weitere Entspannungsübungen zum Loslassen gibt’s im Mentalbereich unserer kostenlosen go4health App!

Wärme gegen Verspannungen

Mit einem warmen Bad kannst du Verkrampfungen und Verhärtungen der Faszien lösen. Die Wärme verbessert die Durchblutung und entspannt. Auch ein Thermenbesuch eignet sich zur Faszienpflege. Besonders wirkungsvoll sind Solebäder, bei denen der Salzgehalt im Wasser zwischen 1,5 und 6 % beträgt und das Wasser mit einer Temperatur von mindestens 37 °C den Körper wärmt.

Die richtige Ernährung

Weil Faszien zum Großteil aus Proteinen und Wasser bestehen, brauchen sie auch Nährstoffe und Flüssigkeit, um elastisch und flexibel zu bleiben. Hochwertige Eiweiß- und Fettquellen unterstützen die Regeneration deines Fasziengewebes. Zucker und einfache Kohlenhydrate hingegen machen deine Faszien spröde. Was du isst, wirkt sich also direkt auf deine Faszien aus. Beuge Verklebungen und Verspannungen daher mit einer faszienfreundlichen Ernährung vor.

Unser Fazit

Beim Faszien- und Stressresistenztraining kommt es weniger auf die Dauer als auf die Häufigkeit an. Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit, um deine Faszien zu lösen und Entspannungspausen einzulegen. Regelmäßigkeit ist hier das A und O. 

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