Wer rastet, der rostet!

07.03.2019 |

Gerade im Hinblick aufs Älterwerden ist es wichtig, in Bewegung zu bleiben. Denn schon nach kurzer Zeit ohne Bewegung, beginnen die Muskeln sich abzubauen. So kannst du Kraftlosigkeit und Unbeweglichkeit vorbeugen!

Durch regelmäßiges Training verändert sich dein Körper. Strukturen wie Muskeln, Knochen und Sehnen werden stärker, dein Körper wird besser mit Sauerstoff versorgt und kann effizienter Energie bereitstellen. Doch was passiert, wenn du das Training pausierst?

Da unser Körper aus evolutionärer Sicht darauf ausgerichtet ist zu überleben, arbeitet er sehr ökonomisch. Das bedeutet auch, dass Strukturen und Funktionen, die wir nicht regelmäßig benutzen und nicht lebensnotwendig sind, “eingespart” werden. Je nach Körperfunktion und -struktur geht dieser Abbau unterschiedlich schnell. Fakt ist jedoch: Dauert die Trainingspause zu lange, baut dein Körper die vorher erarbeiteten Verbesserungen fast zur Gänze ab. Das Geschlecht und das Alter spielen bei diesen Abbauprozessen – auch Detraining genannt – keine Rolle.

Tipp
Um Detraining zu vermeiden hilft nur eines: In Bewegung bleiben!

Wann tritt der “Detraining-Effekt” auf?

Der erste schnelle Abbau beginnt bereits nach 3 bis 7 Tagen und betrifft vorwiegend die Sauerstoffversorgung der Muskulatur. Strukturen wie die Muskelmasse sowie Knochen- oder Sehnenstärke sind erst nach etwa 21 bis 28 Tagen von den ersten abbauenden Effekten betroffen.

So wirkt sich dieser Abbauprozess auf den Alltag aus:

Deine Ausdauerleistungsfähigkeit nimmt ab: Das merkst du nicht nur beim Sport, sondern auch bei alltäglichen Tätigkeiten wie Treppen steigen.
Deine Muskeln können weniger Kraft generieren: Tätigkeiten wie das Tragen von Einkaufstaschen fällt dir schwerer.
Deine Beweglichkeit und Koordination lassen nach: Dein Körper kann Bewegungen schwerer ausgleichen.

 

All diese Abbauprozesse haben eines zur Folge: Langfristig leiden sowohl deine Gesundheit als auch deine Fitness unter der Trainingspause. In Bewegung bleiben hilft!

Tipp
Nutze die Beweglichkeits– und Rumpfkrafttests von go4health, um Veränderungen deiner Leistungsfähigkeit frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern.

So kannst du den “Detraining-Effekt” verringern!

In Bewegung bleiben und Detraining verhindern.

In Phasen mit wenig Zeit für längere Trainings- oder Bewegungseinheiten solltest du folgende Punkte beachten, um deine körperlichen Strukturen und Funktionen zu erhalten:

Behalte deine Trainingshäufigkeit bei: Regelmäßiges Training generiert regelmäßige Reize – deine Anpassungen bleiben erhalten. Die go4health App versorgt dich täglich mit unterschiedlich fordernden und abwechslungsreichen Bewegungseinheiten.
Steigere die Intensität: Hochintensives Intervalltraining (HIIT) fordert dich und deinen Körper.
Trainiere viele und große Muskelgruppen: Je höher die trainierte Muskelmasse, desto höher der Reiz auf deinen Körper.

Unser Fazit

Da unser Körper sehr ökonomisch arbeitet, werden Systeme, die nicht regelmäßig beansprucht werden, schnell abgebaut. Dieser Abbauprozess beginnt schon nach sehr kurzen Trainingspausen. Deshalb gilt: in Bewegung bleiben!

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