Winterdepression?

30.11.2016 |

Die kalten und dunklen Tage machen vielen zu schaffen. Draußen ist es ungemütlich und in uns drinnen manchmal trist. Viele Monate lang beeinträchtigt das unsere Gemütslage. go4health hat dir die Symptome der und Tipps gegen die Winterdepression zusammengestellt. 

Symptome

Wenn die depressive Verstimmung mindestens zwei Wochen anhält und kaum besser wird, spricht man von einer saisonal abhängigen Depression (SAD). Häufiger stellt sich aber der sogenannte Winterblues ein. Dieser weist andere Symptome auf und klingt rascher wieder ab. Schlechte Laune und Motivationslogiskeit sind hier Symptome, depressive Gedanken bleiben aber aus.

Eine Winterdepression äußert sich durch:

  • Müdigkeit
  • schlechte Stimmung
  • Niedergeschlagenheit
  • Sozialen Rückzug
  • Pessismismus
  • Reizbarkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Motivationslosigkeit
  • vermehrter Appetit auf Süßes etc. (oft auch Gewichtszunahme)

Ursachen

Sehr oft ist der Mangel an Tageslicht verantwortlich. Dies beeinträchtigt die Hormonproduktion. Durch die lange Dunkelheit wird vermehrt Melanin, das Schlafhormon, ausgeschüttet. Schlappheit, Müdigkeit und Erschöpfung nehmen Überhand. Warte nicht auf die Frühlingssonne! Du kannst aktiv etwas dagegen tun.

Abhilfe schaffen

Wichtig ist, sich nicht zu verstecken und abzuwarten, sondern aktiv zu werden! Ausdauersport eignet sich, um fit durch den Winter zu kommen und hilft gegen den Winterblues. Auch professionelle Beratung sollte in Betracht gezogen werden. Hier sind unsere go4health Tipps:

  • Frische Luft und helles Licht: Täglich mindestens 30 Minuten an die Frischluft, solange es hell ist, und bewegen. Die Mittagspause nutzen, kleine Besorgungen einbauen, beim Telefonieren rausgehen.
  • Lichttherapie: Hol dir Hilfe durch Profis. Die Therapie und verschiedene Wellenlängen unterstützen und verbessern sehr oft die Stimmungslage.
  • Farbspiele: Farben haben große Auswirkungen auf uns. Gelb und Blau eignen sich sehr gut. Kleidung, Dekoration, Kerzen, Blumen oder Bilder sind hier kleine Farbtupfer.
  • Nasenschmeichler: Ätherische Öle können die Stimmung stabilisieren. Lavendel wirkt beruhigend. Zitrusdüfte regen den Kreislauf und die Stimmung an. Kombiniert mit Ritualen unterstützen sie: als beruhigendes Lavendel (Fuß-)Bad am Abend, als anregender Raumduft während der Arbeit, etc.
  • Struktur: Um mehr Sicherheit und Halt zu geben hilft eine klare Tagesstruktur. Durch feste Abläufe bleibt das Aktivitätslevel hoch. Achte jedoch darauf Freiraum für Spontanes vorzusehen.
  • Abwechslung: Wechsle gemütliche Abende zuhause mit spannenden Aktivitäten ab. Der Eintönigkeit wird mit Aktivitäten entgegengewirkt und negativen Gedanken kein Platz gelassen.
  • Genussmomente: Die Lebensqualität zu erhöhen ist entscheidend. Erlaubt ist, was gefällt. Genussmomente sind Gold wert. Plane Treffen mit Freunden. Ein gutes Essen vielleicht? So hat man Struktur, Abwechslung, Genuss, ausgewogene Ernährung, und vieles mehr auf einen Schlag.

Unser Fazit

Winterblues oder Winterdepression? Werde mit den go4health Tipps aktiv und verbessere deine Stimmung. Das tut gut und schmeckt gut.

Hier kannst du dir die Symptome einer Winterdepression und unsere Tipps downloaden:

Im Winter kann es zu einer Depression kommen - was tun?

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