Yoga-Übungen zur Entspannung

19.06.2020 |

Yoga bedeutet „Vereinigung“ und ist mehr als körperliche Betätigung: Es geht darum, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Wie du Yoga zur bewussten Entspannung nutzen kannst, erfährst du hier.

Jeder kann Yoga: Es gibt keine Einschränkungen oder Voraussetzungen, die man erfüllen muss, um sich mit Yoga Entspannung zu verschaffen. Das Besondere: Neulinge und Profis können Yoga gemeinsam praktizieren und zwar komplett unabhängig von Zeit und Ort.

Dabei gibt es je nach Yoga-Flow, also je nach Abfolge und Auswahl der Yoga-Übungen, verschiedene Schwerpunkte. Es gibt beispielsweise Yoga zur Entspannung oder für Achtsamkeit, zur Kräftigung oder zum wohltuenden Dehnen. Wichtig dabei: die richtige Atmung.

Ujjayi-Atmung

Beim Yoga gibt es je nach Art der Bewegung und des Flows verschiedene Atemtechniken. Eine davon ist die Ujjayi-Atmung. Sie wird für Asanas, also für die überwiegend ruhenden und somit auch entspannenden Körperhaltungen beim Yoga empfohlen.

Dabei atmest du durch die Nase ein und aus und produzierst durch die Verengung der Stimmritze eine Art Meeresrauschen. Die Ujjayi-Atmung stellt so sicher, dass du tiefer und bewusster atmest, mit Yoga Entspannung erzielst und diese auch voll und ganz genießen kannst.

So funktioniert die Ujjayi-Atmung:

  1. Nimm eine bequeme Sitzposition ein. Achte darauf, deine Wirbelsäule gerade zu halten.
  2. Atme tief durch die Nase ein und fülle deine Lungen, deinen Brustkorb und deinen Bauch mit Sauerstoff.
  3. Atme durch die Nase aus und stelle dir vor, du möchtest einen Spiegel anhauchen. Halte deinen Mund aber geschlossen.
  4. Versuche, die Verengung bei der nächsten Einatmung beizubehalten.

Anfangs reichen 5 Atemzüge in dieser Technik, danach kannst du sie schrittweise in deine Yoga-Praxis einbauen.

Tipp
Das leichte Rauschen, das dabei entsteht, beruhigt deine Nerven und bringt innere Ruhe

Yoga-Entspannungsübungen

Mit der richtigen Atemtechnik bewirkst du durch Yoga Entspannung – und das sogar in den verschiedensten Körperhaltungen. Beliebte Asanas zur Entspannung sind beispielsweise die Kobra, der Drehsitz, die Baumhaltung oder auch der Lotussitz und der herabschauende Hund.

Konzentriere dich dabei bewusst auf deine Atmung, blende alles andere aus und halte jede Position für 5–10 Atemzüge. Spüre danach, wie deine Atmung ruhiger und dein Kopf freier wird.

Wichtig auch: Sei geduldig mit dir selbst. Du wirst nicht jede Position von Anfang an beherrschen – Übung und Regelmäßigkeit machen hier den Entspannungsmeister. Nimm dir Zeit und genieße die Ruhe ganz bewusst.

Tipp
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Auf körperlicher Ebene bewirkt Yoga EntspannungKräftigung, Dehnung und schult Gleichgewicht und Koordination. Außerdem kann Yoga Haltungsschäden lindern und Heilungsprozesse unterstützen.

Regelmäßig durchgeführt fördert Yoga die geistige Ausgeglichenheit und Konzentrationsfähigkeit, führt zu innerer Ruhe und sogar zu mehr Lebensfreude. Dadurch ist Yoga eine ideale Entspannungstechnik bei Stress. 


Unser Fazit

Durch das bewusste und langsame Atmen bringt dir Yoga Entspannung und bietet dir in stressigen Zeiten auch eine regenerierende Auszeit. Das regelmäßige Praktizieren von Yoga hat nicht nur für deinen Körper, sondern auch für deinen Geist positive Effekte. Nutze sie!

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