Zucker – die versteckte Gefahr

26.02.2019 |

Zucker versteckt sich in unseren täglichen Nahrungsmitteln. Wie groß die Mengen sind, ist uns oft nicht bewusst. Welche Folgen zu viel Zucker hat und was sich alternativ eignet, liest du hier. 

So entlarvst du Zucker

Wusstest du, dass es insgesamt 70 Fachbegriffe für die unterschiedlichen Zuckerarten gibt, unter denen sich der Süßmacher in Zutatenverzeichnissen versteckt? Alle Zutaten, die wie Glukose, Laktose oder Maltose auf „-ose“ enden, sind Zuckerarten. Auch Zutaten mit der Bezeichnung „Sirup“, wie Glukose- oder Fruktosesirup, deuten auf Zuckerhaltiges hin. Zum süßen Geschmack tragen auch Magermilchpulver, Süßmolkenpulver, Malzextrakt oder Dextrose bei. Nahrungsmittel, in denen wir Zucker meist nicht vermuten, sind vor allem Müslis, Soßen, Dressings aber auch viele Fertiggerichte.

Wie viel darf’s sein?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, maximal 5 bis 10 Teelöffel zugesetzten Zucker täglich zu konsumieren, um das Risiko einer ungesunden Gewichtszunahme und Karies zu reduzieren. Das sind bei einem durchschnittlichen Erwachsenen 25-50 Gramm Zucker pro Tag.

Zu viel Zucker

Zuckerhaltige, verarbeitete Lebensmittel suggerieren dem Körper ein Sättigungsgefühl. Dieses hält jedoch nur sehr kurz an. Zu viel Zucker macht regelrecht unersättlich. Dein Körper verlangt mehr von dem „süßen Gift“ und Blutzuckerschwankungen sowie Heißhungerattacken sind vorprogrammiert. Dazu können auch noch die Blutfettwerte, auch Tryglycerlide genannt, ansteigen und Organe verfetten.

Tipp
Willst du noch mehr über Zucker erfahren? Dann lade dir gleich unseren kostenlosen und informativen Zucker-Ratgeber herunter.

Zucker bei Diabetes mellitus

Zucker ist für Diabetiker zwar nicht tabu, aber sie sollten ihn nur in Maßen konsumieren. Solange Diabetiker den Kaloriengehalt im Auge behalten sowie ihre Insulindosis an die in Süßigkeiten vorhandenen Kohlenhydrate anpassen, müssen sie nicht auf Zucker verzichten. Wichtig ist, dass nicht mehr als 50 Gramm Zucker am Tag, inklusive dem versteckten Zucker in Obst und Keksen, gegessen werden sollte. Statt zu Haushaltszucker sollten Diabetiker alternativ zu Isomaltulose oder Birkenzucker greifen. Diese lassen den Blutzucker wesentlich weniger ansteigen.

Zuckeralternativen

Beim Backen kannst du anstelle von zugesetztem Zucker auch reife Bananen, Apfelmus oder dunkle Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil (ab 70 %) verwenden. In Maßen eignet sich auch der zahnfreundliche Birkenzucker Xylit, Ahornsirup oder Agavendicksaft.

Diese go4health Desserts sind eine gesunde Verführung:

Beeriger Tassenkuchen

Cheesecake Muffins mit Himbeeren

Obstsalat mit Joghurt


Unser Fazit

Zuckerreduktion kann auch köstlich sein! Wenn du Zucker Schritt für Schritt reduzierst, gewöhnen sich dein Geschmack und dein Körper leichter daran.

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