Dauerstress: Wann wird’s zu viel?

4. Januar 2017
Dauerstress: Wann wird’s zu viel?

Stress per se ist negativ behaftet, er kann uns aber auch anspornen. Hohe Konzentration und rasche Aufnahmefähigkeit können positive Folgen sein. Anhaltender Stress führt allerdings zum Gegenteil: Zu inneren Blockaden, Erinnerungsschwierigkeiten, erhöhter Fehlerhäufigkeit und Depressivität. Deshalb ist es wichtig, dass du dir nach einer intensiven und arbeitsreichen Zeit auch Regeneration gönnst. 

Dauerstress belastet die Gesundheit

Achte auf deine körperlichen und inneren Signale. Wie merkst du, wann es zu viel wird?

  • Zeigst du überdurchschnittliches Engagement und hast Schwierigkeiten Aufgaben zu delegieren bzw. möchtest am liebsten alles selber erledigen?
  • Vernachlässigst du eigene Bedürfnisse oder spürst, dass diese in den Hintergrund treten? Oder hast du das Gefühl diese Bedürfnisse gar nicht mehr zu haben?
  • Stellst du in Routinen vermehrt Fehlleistungen fest (erhöhte Fehlerhäufigkeit, Unpünktlichkeit, Vergessen oder Durcheinanderbringen von Terminen)?
  • Haben sich deine Werte oder Prioritäten während der Stressphase verändert? Werden ursprünglich wichtige Ziele entwertet (z.B. Hobbies aufgegeben)?
  • Stellt sich ein sozialer Rückzug ein? Werden soziale Netze regelmäßig als fordernd und überfordernd erlebt und du möchtest lieber alleine sein?
  • Wirkt sich dein innerer Stress bereits körperlich aus, z.B. in Form von Verdauungsbeschwerden, Verspannungen oder ähnlichem?

Wenn du mindestens eine dieser Fragen mit einem Ja beantwortest, ist es an der Zeit, achtsamer mit dir selbst umzugehen. Gönn dir eine Erholung bzw. eine kurze Auszeit. Abschalten und Entspannen lassen sich lernen.

Beachte
Regelmäßige, auch kurze Auszeiten haben äußerst positive Auswirkungen auf deine Gesundheit, dein Wohlbefinden und deine Stressresistenz.

 

 

Veröffentlicht in: Mentale Gesundheit
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