Dein Erfolg wartet außerhalb deiner Komfortzone

21. Juli 2017
Dein Erfolg wartet außerhalb deiner Komfortzone

Um uns zu entwickeln, müssen wir es wagen, unsere persönliche Komfortzone zu verlassen. Dieser Schritt erfordert Mut, denn meistens ist es die Angst vor dem Unbekannten, die uns daran hindert, Neues in Angriff zu nehmen. Wie du es schaffst, über dich hinaus zu wachsen und Herausforderungen anzunehmen, verraten wir dir in diesem Beitrag. 

Eine Entwicklung, die dich voranbringt, kann erst dann stattfinden, wenn du bereit bist, mit bestimmten Gewohnheiten zu brechen. Zu diesen Gewohnheiten zählt, stets in der Komfortzone zu verweilen. Du musst nicht gleich dein ganzes Leben umkrempeln, oft reichen kleine Veränderungen, um Großes zu bewirken. Wir leben innerhalb von Grenzen, die wir uns selbst gesetzt haben. Und haben wir diese im Lauf der Zeit erst einmal verinnerlicht, nehmen wir sie auch als unabänderlich wahr. Aussagen wie „weil es immer schon so war“ oder „das ist einfach nicht zu schaffen“, sind immer ein Hinweis darauf, dass jemand innerhalb seiner Komfortzone stehen bleibt.

Vielleicht hast du dir vorgenommen, dich weniger zucker- oder fetthaltig zu ernähren, du möchtest deine Höhenangst bezwingen oder wieder regelmäßig Sport treiben, Gipfel erklimmen. Du möchtest gerne ein neues Projekt in deiner Freizeit starten oder mit deinem Partner einen Konflikt lösen – all das sind Herausforderungen, außerhalb deiner Komfortzone und somit deine Chance, dich zu stärken.

Aus deiner Komfortzone herauszukommen, wird dich anfangs etwas Überwindung und Energie kosten. Dass du dabei mitunter auch mit Ängsten und Zweifeln konfrontiert wirst, ist Teil des Prozesses.

Wie es dir gelingt, deine Komfortzone zu verlassen, zeigen wir dir Schritt für Schritt:

  1. Nimm dir als ersten Schritt eine Sache vor, die du in deinem Leben gerne ändern würdest. Vielleicht willst du im Alltag auf eine bewusste Körperhaltung achten oder dir täglich Zeit für ein gesundes und ausgewogenes Frühstück nehmen. Oder einen besonderen Berggipfel erklimmen und damit deine Höhenangst bekämpfen.
  2. Erstelle eine Liste mit genau definierten Zielen in den Bereichen, in denen du etwas ändern willst. Wende für deine Zielformulierung die SMART Formel an (Spezifisch, Messbar, Akzeptabel, Realistisch, Terminiert). Setze dir nicht gleich Ziele für alle deine Lebensbereiche, sondern nimm ein Thema nach dem anderen in Angriff, um dich nicht zu überfordern.
  3. Mach den Weg zu deinem Ziel! Verlasse deine Komfortzone in kleinen Etappen. Wenn du bspw. immer das gleiche Trainingsprogramm absolvierst, probiere mal ein neues. Bereite dir einen Quinoa Salat mit frischem Gemüse zu, auch wenn du lieber eine Pizza essen würdest. Mache abends erst kurze, dafür aber regelmäßige Mentalübungen und steigere dich langsam.
  4. Auch kleine Erfolge sind Erfolge! Werde dir immer wieder bewusst, was du schon erreicht hast. Lass dich von kleinen Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen und konzentriere dich auf das, was dir gelungen ist.

Wie man seine Komfortzone verlässt und seine Ängste erfolgreich überwindet zeigt go4health Geschäftsführerin Dr. Karoline Simonitsch vor: Nachdem sie schon ihr ganzes Leben unter Höhenangst leidet, hat sie letzte Woche einen persönlichen Meilenstein erreicht und den 1.898 m hohen Mythen in der Schweiz bestiegen! Uns verrät sie, wie sie mit Willenskraft, einer Prise Mut und der Freude an der Natur ihrer Angst den Rücken gekehrt hat.

Den ersten Schritt wagen - Karoline Simonitsch am Start ihres Weges.

Den ersten Schritt wagen – Karoline Simonitsch am Start ihres Weges.

Liebe Karo, erzähl uns etwas über deine Angst. Seit wann hast du Höhenangst und wie äußert sich diese Furcht bei dir?
Höhenangst habe ich seit ich mich erinnern kann. Teilweise so schlimm, dass ich nicht mal eine Leiter in einem Zimmer besteigen konnte. Schon der Gedanke daran, steile und schmale Pfade auf einen Berg zu besteigen, verursachte bei mir ein flaues Gefühl im Magen. Zusätzlich äußert sich meine Höhenangst durch Schwindel, weiche Knie und ein beklemmendes Gefühl in der Brustgegend.

Erschöpfung macht sich breit - aber auch ziemliches Glücksgefühl - "Ich schaffe das!"

Erschöpfung macht sich breit – aber auch Glücksgefühle – „Ich schaffe das!“

Wie hast du es geschafft, deine Komfortzone zu verlassen und deine Angst zu überwinden?
Ich habe mich ganz bewusst dazu entschieden, meine Höhenangst in Angriff zu nehmen und mich Schritt für Schritt vorgetastet. Immer wieder habe ich mir kleine Ziele gesetzt und versucht, meine Komfortzone mit spezifischen Wanderungen ein Stückchen weiter zu verlassen. Besonders geholfen hat mir dabei, mich von Fehlschlägen nicht entmutigen zu lassen, auch kleine Erfolge wertzuschätzen und die stete Unterstützung durch meinen Bergpartner.


Was war dabei die größte Herausforderung?

Auf jeden Fall die Tatsache, sich immer wieder aufs Neue überwinden zu müssen, sich auf neue Berge und Pfade einzustellen – unabhängig von der Tagesverfassung. Diesen schwierigen ersten Schritt jedes Mal erneut zu machen. Doch mit realistischen (Gipfel-)Zielen, genug Durchhaltevermögen und motivierenden Begleitern kann man es schaffen und über sich hinaus wachsen!

Der Gipfel in Sicht - es hat sich gelohnt!

Der Gipfel in Sicht – es hat sich gelohnt!

"Der Weg ist das Ziel."

„Der Weg ist das Ziel.“

 

 

Veröffentlicht in: Mentale Gesundheit
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