Die 5 häufigsten Trainingsfehler beim Laufen

6. März 2018
Die 5 häufigsten Trainingsfehler beim Laufen

Du willst mit dem Laufen deine Kondition und Form verbessern? Achte darauf, folgende Trainingsfehler beim Laufen zu vermeiden.

Egal, ob du Laufanfänger bist, oder schon länger trainierst: Wenn du Fortschritte beim Laufen sehen willst, solltest du nicht nur die „Do’s“, sondern auch die „Don’ts“ des Lauftrainings kennen. Die go4health Gesundheitsmanager Jennifer und Lukas verraten dir, welche Trainingsfehler beim Laufen häufig passieren und wie du sie vermeidest!

5 Trainingsfehler beim Laufen:

1. Zu schnell loslaufen

Nach längeren Laufpausen, wie z.B. nach dem Winter, tendieren viele Läufer dazu, mit zu hohem Tempo zu trainieren. Durch das zu schnelle Laufen steigen Atem- und Herzfrequenz sehr abrupt an. Die Gefahr dabei: Du ermüdest schneller und kannst dich dadurch eher verletzen. Also: Gib dir Zeit und fange langsam wieder an!

Tipp: Wie bei jeder anderen Sportart, solltest du dich auch vor dem Lauftraining kurz aufwärmen und mobilisieren. Behalte während dem Lauf deine Herzfrequenz im Blick. Nutze dafür deine go4health App und verbinde sie mit deinem Pulsgurt. Wichtig, du kannst auch deine untere und deine obere Pulsgrenze zur Kontrolle einstellen. Jedes Mal, wenn du diese unter- bzw. überschreitest, warnt dich die App! 

2. In der Komfort-Zone laufen

Nach einer gewissen Zeit gewöhnt sich dein Körper an bestimmte Reize: Er passt sich an und arbeitet ökonomischer. In der Sportwissenschaft spricht man vom „Prinzip des wirksamen Belastungsreizes“. Ein Reiz – nämlich eine Trainingsbelastung – muss auch überschwellig sein, um Anpassungen im Körper hervorzurufen. Wenn du also deinen Körper weiter fordern willst, ist nach einer gewissen Zeit unbedingt eine Variation des Trainings nötig. Also: Raus aus der Komfort-Zone – nur so kann Entwicklung stattfinden.

Trainingsfortschritte erreichst du, indem du beispielsweise auf dem Berg Auf-und Abläufe sowie unterschiedliche Hindernisse wie Bäume im Wald einbaust. Dadurch wird das Training abwechslungsreich, du setzt unterschiedliche Reize und auch die Motivation steigt!

Tipp: Nutze die Intervallmethode: Absolviere schnelle, kurze Läufe und lass darauf Pausen mit lockerer Bewegung folgen. Dabei werden in relativ kurzer Zeit hohe Reize gesetzt. Variiere auch in der Trainingsdauer und laufe in unterschiedlichen Geschwindigkeiten.

3. Zu alte Laufschuhe

Alte und abgenutzte Laufschuhe verändern ihre Form und die Passgenauigkeit leidet. Dadurch geht wichtiger Halt beim Laufen verloren. Zudem nützt sich die Sohle ab und die Dämpfung des Laufschuhs wird dünner. Die Folge: Die Stützen im Schuh können nicht mehr ihre ursprüngliche Form halten und damit ändert sich die Arbeitsweise des Schuhs.

Tipp: Lege dir nach allen 500 bis 600 gelaufenen Kilometern neue Laufschuhe zu. Die Trackingfunktion in deiner go4health App hilft dir, deine Trainingskilometer aufzuzeichnen und den Neukauf nicht zu übersehen! Um das ideale Schuhwerk für dein Training zu finden, ist es notwendige, verschiedenen Modelle anzuprobieren und zu vergleichen. Kaufe deine Trainingsschuhe daher im Fachhandel und nicht ohne Beratung!

4. Falsche Kleidung 

Zu warme Laufbekleidung verhindert, dass der Körper überschüssige Wärme abstoßen kann. Das führt zu stärkerem Schwitzen, was den Körper zusätzlich belastet. Zu dünne Laufbekleidung führt dazu, dass Nässe und Feuchtigkeit eindringen können. Der Körper kühlt rasch aus: Es besteht die Gefahr einer Erkältung. Passe deine Laufbekleidung also immer an die aktuellen Temperaturen an!

Tipp: Gehe vor dem Loslaufen in der Laufbekleidung vor die Türe. Wenn dir in deinem Outfit weder warm noch kalt ist, hast du deine ideale Trainingsbekleidung. 

5. Zu oft laufen

Nicht immer gilt das Motto „viel bringt viel“. Wer zu Beginn des Trainings zu lange oder zu oft läuft, überfordert seinen Körper. Steigere deine Trainingshäufigkeit konstant. Anfänger können problemlos mit ein- bis zweimal pro Woche starten. Zu Beginn ist es ratsam, die geplante Strecke in Etappen zu bewältigen. Flottes Gehen und Laufen sollten sich abwechseln. Je mehr Trainingserfahrung du hast, desto häufiger kannst du trainieren.

Tipp: Sei aufmerksam auf bestimmte Signale deines Körpers. Wiederholte Schmerzen in der Wade oder an der Ferse sowie Atemschwierigkeiten, können ein Indiz für zu hohe Belastung sein.

go4health-Tipp: 

Nutze die Tracking-Funktion der go4health App. So kannst du wichtige Parameter wie Höhenmeter, Strecke und Geschwindigkeit aufzeichnen. Mit sichtbaren Erfolgen macht das Lauftraining noch mehr Spaß!

 

Veröffentlicht in: Bewegung
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