Die beste Faszien Ernährung

3. April 2018
Die beste Faszien Ernährung

Durch einseitige Ernährung und Bewegungsmangel werden deine Faszien brüchig. Welche Aufgaben sie übernehmen und wie du diese Netzwerke mit der besten Faszien Ernährung stärkst, erfährst du hier.

Was sind Faszien?

Faszien bilden ein Netz aus Bindegewebe und umhüllen deine Muskeln, Sehnen und Organe. Zu einem großen Teil bestehen sie aus Kollagen und Elastin, die als Strukturproteine fungieren und den Faszien Stabilität und Elastizität geben. Die Grundsubstanzen von Kollagen und Elastin sind Proteine und Wasser.

Wie hältst du sie gesund?

Mangelt es deinem Körper an Aminosäuren und an einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr, neigt das Fasziengewebe verstärkt zu Verklebungen. Die Folge sind eine verlangsamte Regeneration der Faszien sowie Verspannungen.

Durch die richtige Faszien Ernährung versorgst du dein Bindegewebe mit allen wichtigen Nährstoffen. Welche das sind, erfährst du jetzt.

Faszien Ernährung: „Faszinierende“ Nährstoffe

1. Genug Eiweiß

Die Aminosäuren L-Lysin, L-Arginin und L-Prolin sind wichtige Proteine für die Faszienbildung und -regeneration. L-Lysin kann von unserem Körper nicht selbst produziert werden, deswegen solltest du deine Gerichte L-Lysin-reich gestalten. Fisch, Fleisch, Pilze, Hülsenfrüchte sowie Nüsse und Erbsen sollten öfter auf deinem Speiseplan stehen. Durch L-Arginin-reiche Lebensmittel wie Buchweizen, Reis, Kürbiskerne und Obst wird die Faszienregeneration verbessert. Das L-Prolin aus Milchprodukten, Hirse, Hafer und Erdnüssen fördert die Erneuerung deines Bindegewebes.

2. Weniger Zucker

Süßigkeiten und zuckerhaltige Lebensmittel solltest du nur in Maßen essen. Sie zählen zu den einfachen Kohlenhydraten und machen deine Faszien spröde.
Besser wählst du mehrfache, hochwertige Kohlenhydrate, wie Naturreis, QuinoaAmarant oder Couscous. Sie versorgen dich länger mit Energie und enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe.

3. Gute Fette

Ungesättigte Fettsäuren, wie Omega-3 und Omega-9 sind  in einer faszienfreundlichen Ernährung unabdingbar. In Fleischerzeugnissen können sich jede Menge an gesättigten Fetten verbergen, die langfristig zu Entzündungen führen und deinem Fasziengewebe schaden. Leinöl, Algen und Fisch versorgen dich mit lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren. Verwende Oliven- und Rapsöl für deine Salatmarinade, denn sie liefern dir die wertvolle Omega-9-Fettsäure.

4. Straffes Gewebe

Das bekannte Vitamin C ist für deine Faszien unentbehrlich. Zitrusfrüchte, Petersilie und Paprika straffen dein Bindegewebe. Aber auch Mineralstoffe, wie Silizium, machen dein Gewebe fester und elastischer. Hirse und Süßkartoffeln sind hierfür Top-Quellen.

Faszien „Futter“

Mit dem schnellen Vitamin C-reichen „Sonnigen Frühstücksshake“ tust du deinen Faszien schon zum Frühstück etwas Gutes. Die schmackhafte Power-Hirse-Bowl versorgt deine Faszien mit ausreichend Silizium, Vitamin C und gesunden Fetten. Kaum zu glauben, aber auch ein Beeren-Quark-Dessert kann faszienfreundlich sein.

Unser Tipp: Probiere unsere Rote Beete Suppe für starke Faszien und staune, wie gut sie schmeckt!

Bewegung nicht vergessen

Für elastische Faszien sind vor allem zyklische und federnde Bewegungen förderlich. Lange sitzende Büroarbeit ist „Gift“ für unsere Faszien. Daher ist regelmäßige aktive Bewegung im Alltag essenziell. Eine kurze Faszienmassage mit einer Faszienrolle oder einem Faszienball tut deinen Faszien ganz besonders gut. Auch am Arbeitsplatz kannst du die Faszien dehnen. In unserer 4-teiligen Videoserie zu Faszien findest du ideale Übungen für zu Hause und die Arbeit.

Durch Stress entstehen hartnäckige Verspannungen, die du nicht außer Acht lassen solltest. Wie du deine Faszien lösen kannst, liest du hier.

Fazit

Mit abwechslungsreicher Ernährung und Bewegung förderst du deine Fasziengesundheit und steigerst dein Wohlbefinden.

 

Veröffentlicht in: Ernährung
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