Gesund Fasten

30. März 2017
Gesund Fasten

Viele nutzen den Frühling zur Reinigung von Körper und Seele. Das Fasten ermöglicht dir, deine alten Ernährungsgewohnheiten in Frage zu stellen. Fasten bedeutet einen freiwilligen Verzicht (teilweise oder völlig) auf feste Nahrung und Genussmittel für einen begrenzten Zeitraum. Das go4health Team hat für dich zusammengefasst, was Fasten bedeutet, was deine gesundheitlichen Vorteile sind und worauf du achten solltest.

Warum fasten?

Im Vordergrund stehen Regeneration, Entschlackung und seelisches Wohlbefinden. Fasten bedeutet nicht, verzichten und leiden zu müssen. Im Gegenteil. Der Verzicht auf feste Nahrung an einem oder mehreren Tagen bringt dir erstaunliche Vorteile. Dein Körper schüttet das Glückshormon Serotonin aus. Du fühlst dich glücklich und zufrieden und dein Kopf kommt zur Ruhe. Durch das Fasten kommt es auch zur Regeneration deines Körpers. Giftstoffe werden über die Entgiftungsorgane ausgeschieden und Zellen erneuert. Dein Geruchs- und Geschmackssinn werden geschärft und du nimmst Mahlzeiten intensiver wahr. Fastenteilnehmer fühlen sich danach energiegeladen, immungestärkt und motiviert.

Wie faste ich richtig?

Fühlst du dich gut und stark, reduziere bereits drei Tage vor dem Fasten langsam deine Kalorienaufnahme. Verzichte auf Zucker, stark industriell verarbeitete Lebensmittel, Koffein und Fetthaltiges. Achte auf Gemüse und ballaststoffreiche Kost. Wenn du beim Fasten gar nichts Festes isst, trinke täglich mindestens 2 bis 3 Liter kalorienarme Flüssigkeit wie Wasser, Gemüsesäfte, Gemüsebrühe und Tee. Verzichte auf Nikotin, Alkohol, Fertiggewürze, Salz und Kaffee. Komm zur Ruhe und verbringe Zeit mit Dingen, die dir gut tun. Leite nach dem Fasten sanft zur Normalkost über. Reibe dir einen Apfel, koche dir eine Gemüsesuppe oder mixe dir deinen Smoothie. Dein Körper soll sich langsam wieder an den Verdauungsprozess gewöhnen. Gerade nach dem Fasten hast du die Möglichkeit, dich für eine nachfolgend bewusstere, pflanzenreiche Ernährung zu entscheiden.

Tipps zum Fasten

Achte beim Fasten immer auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Wenn du frierst, bereite dir eine große Tasse Ingwertee zu. Überbrühe 1 bis 2 Scheiben frischen Ingwer mit siedendem Wasser und lass ihn 5 Minuten ziehen. Ingwertee wärmt, beruhigt den Magen und schmeckt gut. Verfeinere deine Getränke mit einer Messerspitze Bio-Kurkuma oder Bio-Chili und heize deinem Stoffwechsel zusätzlich ein. Vermeide während der Fastentage übermäßigen Sport. Gönn dir Ruhe und Zeit. Führe eine längere Fastenperiode nur unter ärztlicher Aufsicht durch!

Rezept für eine vegane Fastensuppe

Das go4health Team hat für dich ein schnelles Rezept für eine selbstgemachte Gemüsebrühe.

  • 2 Karotten (150 g)
  • 1 Stück Knollensellerie (250 g)
  • 4 Petersilienwurzeln (200 g)
  • 1 Stange Lauch (250 g)
  • 4 Zwiebeln
  • 4 Tomaten
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Zweige Thymian
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 Lorbeerblätter
  • 10 schwarze Pfefferkörner
  • 4 Pimentkörner

Putze die Karotten, Petersilienwurzeln, den Sellerie und Lauch. Schneide alles in grobe Stücke. Halbiere die Zwiebeln ungeschält. Wasche die Tomaten und hacke sie grob. Erhitze in einem großen Topf das Olivenöl und dünste alle vorbereiteten Zutaten bei kleiner Hitze 8 bis 10 Minuten farblos darin an. Bedecke mit 3 l Wasser und bringe die Flüssigkeit zum Kochen. Gib den Thymian, Rosmarin, die Lorbeerblätter, Pfeffer- und Pimentkörner in den Topf. Koche die Gemüsebrühe für 1 bis 2 Stunden bei mittlerer Hitze. Schöpfe den auftretenden Schaum mehrmals mit einer Suppenkelle ab. Bereite dir einen zweiten Topf mit einem feinen Sieb vor und gieße die Gemüsebrühe durch.

Tipp: Ein Fastentag hat viele Vorteile. Plane öfter einen Entlastungstag ein und gewinne Kraft und neue Energie.

 

Veröffentlicht in: Ernährung
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