Ruhe und Gelassenheit als Erfolgsfaktor

23. August 2017
Ruhe und Gelassenheit als Erfolgsfaktor

Wahrscheinlich kennt du das Gefühl, wenn dich ein unvorhergesehenes Ereignis in Sekundenschnelle aus der Fassung bringt oder dich ganz plötzlich eine innere Unruhe überfällt. Meist sind es ganz spezifische Situationen, die Stress, Angst oder Ärger auslösen. Trotzdem wissen wir oft nicht, wie wir damit angemessen umgehen. So schaffst du, dass du den Stress im Griff hast – und nicht er dich.

Stress erfahren wir häufig, wenn wir uns einer Situation nicht gewachsen fühlen. Dabei liegt das Stressniveau bei jedem Menschen unterschiedlich hoch. Wofür der eine anfällig ist, macht dem anderen womöglich gar nichts aus. Findest du dich in einer Situation, die dich unter Druck setzt? Dann mache zuerst nur diese eine Sache – auch wenn das im ersten Moment etwas „abgehoben“ klingen mag:

Höre in dich hinein und versuche, das Gefühl in deinem Körper zu lokalisieren.
Sitzt dir der Stress im Nacken? In der Brust? Oder doch mehr im Bauch? Bewegt sich dieses Gefühl bleibt es an einer Stelle?

Du fragst dich nun vielleicht, was das bringen soll – wenn ein Gefühl da ist, ist es eben da, ganz egal, wo man es spürt! Egal ist es eben nicht. Denn das Orten deiner Gefühle hilft dir, dir bewusst über das Gefühl zu werden und wahrzunehmen, dass es sich eben „nur“ um ein Gefühl handelt. Es will dir etwas mitteilen und unterstützt dich bei der Selbstreflexion.

Frage dich jetzt weiter:
Was genau beunruhigt dich? Welche konkrete Sache regt dich auf?
Gib dir etwas Zeit und mache diese Übung öfter, auch wenn es um dich herum wieder einmal hektisch zugeht. Erinnere dich: Unruhe ist eben nur ein Gefühl – und deine innere Ruhe zu bewahren kannst du lernen!

Um innere Unruhe zu vermeiden, helfen dir folgende 4 Angewohnheiten:

  • Wichtige Entscheidungen nicht aufschieben
    „Was du heute kannst besorgen …“ Manche Dinge sind schneller erledigt, wenn man sie gleich abschließt, als wenn man sie ständig vor sich herschiebt.
  • Grübeln stoppen
    Alleine über die Probleme reden bzw. nachzudenken, anstatt nach Lösungen zu suchen verschwendet nur Zeit und Energie. Packe jetzt das Thema an den Wurzeln und werde dir bewusst, was gut läuft, was du erreicht hast und was du selbst dafür tun kannst, damit sich die Situation gut für dich entwickelt.
  • Das Gute sehen und dankbar sein
    Was bringt es, den Fokus der Gedanken auf das Negative zu legen? Lass es sein und stärke deine Ressourcen und freue dich über das, was du schon hast. Auf geht’s!
  • Grenzen setzen
    Mach dir bewusst, was tatsächlich in deinem Verantwortungsbereich liegt. Was kannst du aktiv beeinflussen? Und welchen Dingen musst – oder darfst du – ihrem Lauf oder anderen Menschen überlassen? Das Loslassen kann manchmal ganz schön erleichternd sein!

Mit diesen 5 Tipps erlebst du gleich mehr Ruhe – jetzt sofort:

  • Höre entspannende Musik: Sie hat nachweislich beruhigende Effekte auf Körper und Geist
  • Bewege dich: Regelmäßige Bewegung hilft deinem Körper, Stresshormone abzubauen und macht dich belastbarer
  • Trinke Wasser: Verzichte auf koffeinhaltige und aufputschende Getränke, solange du Unruhe verspürst
  • Rede: Suche ein gutes Gespräch mit jemandem, dem du dich anvertrauen kannst
  • Atme bewusst: Durch die richtige Atemtechnik kannst du zu sofortiger Entspannung gelangen

Kümmere dich um deine innere Ruhe – es lohnt sich: Du bist weniger anfällig für Erkrankungen, Problemen und Herausforderungen trittst du wesentlich gelassener gegenüber und du findest rascher zu konkreten Lösungen.

 

Veröffentlicht in: Mentale Gesundheit
Schlagwörter:


© 2018 go4health GmbH. All Rights Reserved