Nachbrenneffekt

22. Mai 2018
Nachbrenneffekt

Der sogenannte Nachbrennefffekt ist vor allem unter Sportlern ein „heißes“ Thema. Er soll Kalorien leichter verbrennen und beim Abnehmen helfen. Wir verraten dir, was dahintersteckt. 

Mythos oder Wunderwaffe?

Beim Sport verbrennst du vermehrt Kalorien, das ist bekannt. Doch wusstest du, dass dein Motor auch nach dem Training weiterläuft?

Der Grund dafür ist der Nachbrenneffekt, oder wissenschaftlich „Excess post-exercise oxygen consumption“, kurz EPOC genannt.

Einfach erklärt ist der Sauerstoffverbrauch nach dem Sport erhöht und die Stoffwechselaktivität gesteigert. Während du dich nach deiner Sporteinheit bereits gemütlich auf dem Sofa erholst, verbrennt dein Körper immer noch vermehrt Kalorien und hilft dir so auch beim Abnehmen.

Intensität und Muskeln entscheiden!

Die Kombination von intensivem Ausdauer- und Krafttraining unterstützt den Nachbrenneffekt sowie den gezielten Muskelaufbau.

Durch regelmäßiges Training arbeiten deine Muskelzellen aktiv und wie Brennwerke, die Energie verbrauchen. Je trainierter deine Muskulatur ist, desto höher ist dein Nachbrenneffekt und damit dein Kalorienverbrauch auch im Ruhemodus.

Darauf kommt’s an!

Nicht nur die Intensität eines Trainings entscheidet über die Stärke des Nachbrenneffekts. Auch die Körperkerntemperatur während des Workouts sowie die Hormone Adrenalin und Noradrenalin beeinflussen deinen Energieverbrauch nach dem Training. Der dadurch angeregte Stoffwechsel, die erhöhte Herztätigkeit und deine Atmung werden angeregt und führen so zu einem vermehrten Kalorienumsatz. Bedenke: Bei einem lockeren Spaziergang werden selbstverständlich deutlich weniger Hormone ausgeschüttet als bei einer anstrengenden Trainingseinheit!

Gut zu wissen: 

Direkt nach dem Sport ist der Nachbrenneffekt am größten. Der Körper ist damit beschäftigt, die verbrauchte Kraft nachzuladen und die erschöpften Muskeln zu regenerieren.

Dieser Regenerationsprozess verbraucht natürlich viele Kalorien. Bei einem intensiven Intervall-Ausdauertraining verbrennst du rund 1000 Kalorien pro Stunde. Durch den Nachbrenneffekt können in den Stunden nach dem Training bis zu 30 Prozent deines Trainingsumsatzes zusätzlich verbrannt werden. Das entspricht rund 300 Kalorien, die dein Körper nach dem Training zusätzlich verstoffwechselt. 

Beim Kraft-Zirkeltraining ist der Nachbrenneffekt ein wenig geringer: 20 Prozent deines Trainingsumsatzes entsprechen rund 200 Kalorien

Kraft tanken nach dem Training

Der Stoffwechsel bleibt so lange erhöht, bis der Körper sich regeneriert hat – unabhängig von der Ernährung.

Willst du jedoch vorrangig Gewicht verlieren, iss nach dem Training mehr Proteine und weniger Kohlenhydrate.

Mit diesen go4health Post-Workout-Snacks kommst du nach einem fordernden Training wieder zu Kräften und hältst deinen Stoffwechsel aktiv.

Tipps, wie du deinen Motor länger laufen lässt

So nutzt du den Nachbrenneffekt ideal und verbrennst eine Extraportion Kalorien:

  • Gestalte deine Cardio-Einheit als Intervalltraining.
  • Baue hochintensives Krafttraining ein.
  • Versuche an deine Grenzen zu gehen.

Fazit

Hochintensives Kraft- und Ausdauertraining erhöhen den Energieverbrauch im Ruhezustand. Nutze die Kraft des Nachbrenneffektes und verbrenne mehr Kalorien.

 

Veröffentlicht in: Ernährung
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