Pflanzliche Ernährung – Veganismus

5. Mai 2017
Pflanzliche Ernährung – Veganismus

Vegane Ernährung bedeutet vollkommen auf tierische Produkte zu verzichten. Um deinen Stoffwechsel dennoch mit allen lebensnotwendigen Mineralstoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen zu versorgen, bedarf es einer sorgfältigen Auswahl an Nahrungsmitteln. Das go4health Team informiert dich über die Vor- und Nachteile rein pflanzlicher Kost. 

Zudem geben wir Tipps für die praktische Umsetzung. Denn mit der richtigen Auswahl und Nahrungsmittelkombination steht einer ausgewogenen, gesunden und veganen Ernährung nichts im Wege.

Praktische Tipps

  • Um ausreichend Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen, wähle Lein- oder Rapsöl, Walnüsse und Leinsamen. Verfeinere dein Müsli oder deinen Salat mit Leinöl und einem Mix aus Samen und Kernen.
  •  Dunkelgrüne Gemüse- oder Salatsorten wie Rucola, Grünkohl und Spinat sowie Sesamsamen sind wertvolle Kalziumlieferanten. Als Rohkostsalat, Gemüsebeilage oder im Smoothie stärken sie deine Knochen.
  • Für eine ausreichende Jodversorgung  bevorzuge jodiertes Speisesalz, Champignons, Brokkoli, Spinat, Nori-Algen und Erdnüsse.
  • Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln kann dein Körper nicht so gut verwerten wie aus tierischen Quellen. Bevorzuge daher Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Ölsamen, Trockenfrüchte, Nüsse, Fenchel, Zucchini, Erbsen und Spinat. Vermeide die gleichzeitige Aufnahme mit Tee, Kaffee, Milch oder Soja. Speisen mit Vitamin C begünstigen die Eisen-Aufnahme. Deine ideale Kombination besteht aus Getreide mit Gemüse oder ein Glas Orangensaft mit Haferflockenmüsli.
  • Wähle als gute pflanzliche Vitamin B2-Quelle Pilze, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Mandeln oder Saaten.
  • Vitamin B12 kommt in pflanzlicher Ernährung kaum vor. Baue daher öfter angereicherte Lebensmittel wie Sojadrinks und spezielle Zahnpasta in deinen Alltag ein.
  • Veganer nehmen teilweise zu wenig Eiweiß auf. Um Nachteile vorzubeugen, achte auf einen hohen Anteil an Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten, wie Sojabohnen, Nüsse und Samen. Verteile viele unterschiedliche Proteinquellen über deinen Tag. Alternativgetreidesorten wie Quinoa und Hirse haben eine gute Eiweißkombination.

Veganer, die über die Funktion der Nährstoffgruppen und deren Vorkommen in den Lebensmittel Bescheid wissen, sind im Vorteil. Mit den go4health Tipps und dem Rezept einer Zitronen-Kokossuppe steht deiner Gesundheit mit einer veganen Ernährung nichts im Wege.

 

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