Schneeschuhwandern: Naturerlebnisse auf großem Fuß

26. Dezember 2017
Schneeschuhwandern: Naturerlebnisse auf großem Fuß

Phantastische Naturerlebnisse abseits ausgetretener Pfade, Ruhe und Entspannung in zauberhafter Winterlandschaft – das alles bietet Schneeschuhwandern. Darüber hinaus ist es überaus gesund und einfach zu erlernen.

Schneeschuhwandern hat sich zu Recht von einer Nischensportart zu einem wahren Trendsport entwickelt. Zum Grundverständnis: Schneeschuhe sind keine Schuhe im eigentlichen Sinne mit Sohle, Schaft und Bändern. Vielmehr handelt es sich um einfache und leichte Geräte, die man sich an die Schuhe schnallt, um sich leichter im Schnee fortbewegen zu können. Weil Schneeschuhe breiter und länger sind als das eigentliche Schuhwerk, verteilen sie das Körpergewicht auf eine größere Fläche. Ein Einsinken in den Schnee wird dadurch deutlich vermindert. Dieses Prinzip gewährleistet ein ökonomisches Fortbewegen selbst durch hohen Pulverschnee, in der Ebene wie in steilerem Gelände. Das haben die indigenen Völker sowie die Jäger, Trapper und Holzfäller Nordamerikas seit jeher zu schätzen gewusst. Bei uns sind Schneeschuhe fast ausschließlich als Sportgeräte bekannt, mit zahlreichen attraktiven Eigenschaften.

5 Gründe Schneeschuhwandern auszuprobieren:

1. Ausdauertraining:

Schneeschuhwandern ist ein hervorragendes Ausdauertraining. Du kannst es super dosieren, je nach Kondition und Laune, vom langsamen gleichmäßigen Schritt bis hin zu größeren Belastungen.

2. Leicht zu erlernen:

Wer Erfahrung hat mit Nordic Walking, hat auch die Technik des Schneeschuhwanderns schnell drauf.

3. Ganzkörpertraining:

Wie beim Nordic Walking gewährleisten die Teleskopstöcke auch beim Schneeschuhgehen eine Art Ganzkörpertraining, da auch die Muskeln des Oberkörpers gefordert werden.

4. Pistenunabhängig:

Du kannst dich durch alle Arten von Schnee sehr ökonomisch bewegen, vom Pulverschnee bis zum Harsch.

5. Keine teure Ausrüstung:

Schneeschuhgehen ist ein Sport ohne großen Aufwand. Wahrscheinlich besitzt du bereits Bergschuhe, Teleskopstöcke, eine funktionelle Bekleidung und einen Rucksack. Somit benötigst du im Grunde nur mehr die richtigen Schneeschuhe (Gamaschen sind bei tiefem Schnee auch nicht verkehrt).

Im Grunde gibt es zwei verschiedene Arten von Schneeschuhen: die „Classics“ aus Aluminium, bestens geeignet für Anfänger und Genießer, die sich am liebsten durch leicht kupiertes Gelände bewegen. Die etwas kleineren und kompakteren „Moderns“ aus Kunststoff wiederum sind für steilere Anstiege gedacht, sie verfügen über Krallen bzw. Harscheisen, die ein Abrutschen verhindern.

Wichtig:

Im alpinen Gelände ist die Lawinengefahr zu beachten! Also entsprechende Ausrüstung mitnehmen! Dazu gehören: ein Lawinen-Verschütteten-Suchgerät („Piepserl“, das man stets am Körper trägt), eine zerlegbare Stabsonde sowie eine zerlegbare Lawinenschaufel. Und natürlich eine Rucksackapotheke. Handy hast du ohnehin dabei. Du kannst deine zurückgelegte Strecke mit der go4health App aufzeichnen und dir deine Route später noch einmal in Ruhe ansehen! Ebenfalls wichtig: Das Betreten ausgeschilderter Ruhezonen von Wildtieren unbedingt vermeiden.

 

Veröffentlicht in: Bewegung
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