Sommer – Sonne – geschwollene Beine

15. Juli 2017
Sommer – Sonne – geschwollene Beine

Wenn das Thermometer steigt, du im Job lange stehen oder sitzen musst, versacken Blut und Flüssigkeit in den Beinen. Sie werden schwer und die Knöchel schwellen an. Diese Wassereinlagerungen sind ein Signal für einen gestörten oder beeinträchtigten Wasserhaushalt. Das kann sehr belastend sein. Wir erklären die Ursachen und verraten dir, wie du durch Ernährung und kleine Bewegungseinheiten aktiv vorbeugen und die Symptome lindern kannst.

Frauen sind besonders betroffen

Viele Frauen fühlen sich vor allem in der zweiten Zyklushälfte wie „aufgeschwemmt“. Die Beine sind stramm und die Füße quellen aus den Schuhen hervor. Der Grund dafür ist das Zyklisch Prämenstruelle Ödem (Wassereinlagerung), hervorgerufen durch hormonelle Veränderungen. Das ganze gepaart mit sommerliche Hitze ist gerade für das weibliche Geschlecht besonders einschränkend. Denn vor allem bei heißen Temperaturen entscheidet sich Frau gerne für Rock, Kleid oder Shorts. Die ästhetische Komponente dieses „Wassers in den Beinen“ ist dabei noch die geringere, gerade im Sommer können die geschwollenen Gliedmaßen zu Problemen wie Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen.

Was passiert im Körper?

Durch die warmen Außentemperaturen im Sommer erweitern sich die Blutgefäße. Das Blut fließt etwas langsamer, die Venen werden durchlässig und verlieren an Elastizität. Dadurch ist das Abtransportieren von Flüssigkeit erschwert. Es kommt zu Wassereinlagerungen in den Beinen. In Folge dessen schwellen sie an, die Waden spannen unangenehm und die Knöchel werden dick.

SOS Ernährungs-Guide: geschwollene Beine

Gehe sparsam mit Kochsalz um – auch in Wurst, Käse und Brot versteckt sich viel Salz! Diese Lebensmittel hingegen wirken entwässernd:

  • Brennnesseltee
  • Extrakt aus Brunnenkresse
  • Tee aus Eisenkraut
  • Löwenzahn
  • Obst wie Ananas, Papaya, Mangos, Kiwis, Zitrusfrüchte, Erdbeeren
  • Spargel, Salat und Petersilie

Achtung!

Manchmal verbirgt sich eine ernsthafte Erkrankung dahinter. Ödeme können unter anderem auch durch Herz- oder Niereninsuffizienz, Leberzirrhose, venöse Abflussstörungen oder Thrombosen verursacht werden. Bei anhaltenden Beschwerden solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen!

 

Veröffentlicht in: go4more
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