Wandern für die Seele

28. September 2016
Wandern für die Seele

Vogelgezwitscher, Wind in den Bäumen, der Geruch von Wald und Moos, Bergpanorama oder Sonnenstrahlen, die durch die Blätterdecke brechen. Purer Naturgenuss, der Körper und Geist guttut. Im letzten Beitrag haben wir uns damit beschäftigt, welche positiven Effekte Wandern vor allem auf deine körperliche Gesundheit hat. Aber nicht nur dein körperliches, sondern auch dein mentales Wohlbefinden profitieren von diesem Freizeitsport. 

Wir entspannen uns messbar in der Natur: Stresshormone und Pulsfrequenz sinken, der Blutdruck reguliert sich. Gleichzeitig steigern wir unsere Kondition und Koordination, kräftigen unsere Muskeln und befördern mehr Sauerstoff in den Körper.

Körper und Geist profitieren

Wandern ist ein Erlebnis für alle Sinne. Wenn du achtsam und bewusst wanderst, erlebst du körperliche und geistige Stimulation. Du kannst den Jahreszeitenwechsel an der Farbe des Laubs beobachten, den Waldduft riechen, die Temperatur spüren, den Untergrund fühlen, die Geräusche hören. Neben dem Sinneserlebnis hat eine Wanderung aber auch angenehme Effekte auf deine mentale Gesundheit. Studien haben ergeben, dass regelmäßiges Wandern das Selbstwertgefühl hebt, die Schlafqualität und die Stimmung insgesamt verbessert.

„Es geht bergauf“

Das Naturerlebnis, das mit dem Wandern einhergeht, bekommt dadurch eine noch größere Bedeutung. Um dem (digitalen) Alltagsstress zu entfliehen, zur Ruhe zu kommen und sich zu entspannen, ist Wandern eine absolut empfehlenswerte Betätigung. Bei dem Streifzug durch die Landschaft, kannst du dich seelisch und körperlich stärken. Während und nach einer Wanderung steigen Freude und positive Gefühle. Das Stressempfinden wird verringert. Schon nach wenigen Minuten fühlst du dich wohler. Wanderungen steigern auch die Kreativität!

Wandern ist langweilig. Stimmt nicht!

Das Image, dass Wandern unspektakulär ist, wandelt sich. Neben den zahlreichen physischen und psychischen Vorzügen weckt es den Entdeckerinstinkt. Der führt spielerisch zur Erkundung des Geländes und bietet Abwechslung zum technisch geprägten Wochenablauf. Kleine Abenteuer und die Eröffnung neuer Welten tun der Seele gut und setzen Reize, die enorm wertvoll für die mentale Gesundheit sind.

Stadtoasen

Wenn du die wohlige körperliche Erschöpfung und die mentale Entspannung nach einer absolvierten Tour auch in der Stadt genießen möchtest, ist das kein Problem. Es gibt Stadtparks und Naherholungsgebiete, die zum Bewegen im Grünen einladen. Es muss nicht immer der Berg sein. Die Fleckchen Natur, die du beim Wandern und Spazierengehen aufsuchst, bieten dir Vielfalt ohne Überforderung. Diese analoge Abwechslung, ohne elektronische Klingelgeräusche und Blinklichter, ist wie Balsam für die Seele. Es gibt für jeden das Richtige, egal ob Gipfel, Küste, Sandstrand, grüne Hügel, Gebirgsbach oder Nadelwald. Finde deine ganz persönliche Oase und fülle deine Energiespeicher wieder auf – auch in der Stadt!

 

Veröffentlicht in: Mentale Gesundheit
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