Bergwandern für die Seele

5. September 2018
Bergwandern für die Seele

Bergwandern tut nicht nur der körperlichen Fitness gut, sondern stärkt auch deine mentale Kraft. Wir verraten dir, warum du öfter wandern solltest, um entspannt, glücklich und stark zu sein! 

Bergwandern hat zahlreiche positive Effekte auf deine körperliche GesundheitStresshormone und Pulsfrequenz sinken, der Blutdruck wird reguliert. Gleichzeitig verbessern wir unsere Kondition und Koordination, kräftigen die Muskeln und sorgen so dafür, dass auch die Sauerstoffzufuhr im Körper verbessert wird.

Bergwandern belebt die Sinne

Doch Bergwandern tut auch der Psyche gut. Zunächst stärkt es alle Sinne: Die Vögel zwitschern, das Moos im Wald duftet, das Bergpanorama zeigt einen atemberaubenden Blick. Du spürst Sonnenstrahlen auf deiner Haut, hörst den Bach plätschern und nach dem Aufstieg erfrischt dich das Wasser des kristallklaren Bergsees, während in der Ferne die Kuhglocken zu hören sind. Bergwandern ist purer Genuss für deine Sinne! Beim Wandern kannst du deine Achtsamkeit verbessern und Momente des Glücks bewusst erleben.

Bergwandern hebt das Selbstwertgefühl

Neben der Schärfung der Sinne bringt eine Wanderung weitere positive Effekte für die mentale Gesundheit mit sich. Zahlreiche Studien – zum Beispiel von Renate Cervinka am Institut für Umwelthygiene der Wien – haben ergeben, dass regelmäßiges Wandern in der Natur das Selbstwertgefühl hebt. Auch die Schlafqualität wird verbessert. Zudem ist Bergwandern ein natürlicher Stimmungsmacher: Schon nach wenigen Minuten fühlst du dich wohler, und während – und auch nach – diesem Naturerlebnis steigen Freude und positive Gefühle noch weiter an. Denn beim Wandern in der Natur werden Hormone und Botenstoffe wie Serotonin und Dopamin vermehrt ausgeschüttet, was zu einem Gefühl von Glück und Wohlbefinden führt. Und: Die beruhigende Umgebung der Natur sowie die Höhe der Berge lässt dich den Alltag schnell vergessen.

Im Wald soll dieser Effekt besonders spürbar sein: Forscher der University of Essex haben herausgefunden, dass schon fünf Minuten im Wald die Stimmung deutlich anheben – am stärksten in der Nähe eines Baches!

Bergwandern fördert deine beruflichen Skills

Bergwandern macht konzentriert und stressresistent

Auch deine beruflichen Skills kannst du beim Bergwandern verbessern. Die ausdauernde Bewegung an der frischen Luft fördert die Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns. Das wirkt sich positiv auf die Konzentration und die kognitive Leistungsfähigkeit aus. Glücksgefühle und Entspannung beeinflussen nicht nur dein momentanes Gefühl, sondern auch die Fähigkeit, mit belastenden und stressigen Situationen besser umzugehen: Regelmäßiges Bergwandern stärkt also auch deine Resilienz.

Also dann: Wann geht’s los?

 

Veröffentlicht in: Mentale Gesundheit
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