Wechseljahre: Diese Ernährung hilft

2. Oktober 2018
Wechseljahre: Diese Ernährung hilft

In den Wechseljahren sind viele Frauen von Symptomen wie Gewichtszunahme oder Hitzewallungen geplagt. Mit einer ausgewogenen Ernährung lassen sich einige Nebenwirkungen mindern.

Gewichtszunahme, Hitzewallungen, Schlafstörungen — bei vielen Frauen hält sich die Angst vor den Wechseljahren hartnäckig. Dabei ist die Menopause ein natürlicher Übergangsprozess. Diese Lebensspanne kann zwar mit körperlichen Beschwerden verbunden sein, doch mit der richtigen Ernährung und einem gesunden Lebensstil kann jede Frau ihren Körper aktiv unterstützen.

Was machen die Wechseljahre mit dem Körper?

In den Wechseljahren, auch Menopause oder Klimakterium genannt, schließt der Körper der Frau die fruchtbare Zeit auf natürliche Weise ab. Da nun keine fruchtbaren Eier mehr produziert werden müssen, verändert sich der Hormonhaushalt: Die Produktion von weiblichen Hormonen, den Östrogenen und Gestagenen, nimmt ab. Das geschieht in einem langsamen, wechselhaften Prozess, der gewöhnlich zwischen fünf und zehn Jahre dauert. Etwa jede dritte Frau kommt laut einer im Journal für Menopause veröffentlichten Studie problemlos durch diese Phase. Zwei Drittel leiden unter den unterschiedlichen Symptomen wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Gewichtszunahme oder Gliederschmerzen. Diesen Symptomen ist man jedoch nicht einfach ausgeliefert, manche Nebenwirkungen lassen sich lindern — unter anderem durch einen gesunden Lebensstil.

Die Wechseljahre verändern den Nährstoffbedarf

Manche Frauen setzen in den Wechseljahren schneller an Gewicht an. Woran das liegt? In der Menopause verändert sich der Stoffwechsel, Muskel und Knochenmasse nehmen eher ab und der Fettanteil steigt. Doch das ist nicht der einzige Grund: Mit dem Älterwerden sinkt auch meistens der Energiebedarf und man bewegt sich weniger. Wer also an seinen Lebensgewohnheiten nichts ändert, nimmt leichter zu. Deshalb ist tägliche Bewegung in den Wechseljahren umso wichtiger. Schon ein intensiver Spaziergang täglich reicht aus, um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen.

Kernobst wie Äpfel enthalten natürliches Östrogen.

Wechseljahre – die richtige Ernährung

Neben täglicher Bewegung ist auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig, um den Stoffwechsel anzukurbeln. Versuche deshalb, mindestens anderthalb bis zwei Liter Wasser über den Tag verteilt zu trinken.

Da sich der Hormonhaushalt verändert, können Nahrungsmittel mit natürlichen östrogenähnlichen Substanzen, sogenannte Phytoöstrogene, Beschwerden lindern.

Folgende Lebensmittel wirken schwach östrogenartig:

Mit dem Einsetzen der Menopause erhöht sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arteriosklerose und Osteoporose. Ungesättigte Fettsäuren, die in Fischen, Pflanzenölen, Samen und Nüssen vorkommen, haben eine gefäßschützende Wirkung. Greife auch vermehrt zu Milchprodukten, denn sie enthalten viel Kalzium — das stärkt die Knochen.

Fazit

Die Wechseljahre sind ein natürlicher Übergangsprozess im Körper, in dem sich der Hormonhaushalt, der Stoffwechsel und der Nährstoffbedarf verändert. Mit der richtigen Ernährung und regelmäßigen Bewegungseinheiten können Beschwerden gelindert werden.

 

Veröffentlicht in: Ernährung
Schlagwörter: , ,


© 2018 go4health GmbH. All Rights Reserved