Wie du im Job motiviert bleibst

26. Juni 2017
Wie du im Job motiviert bleibst

Du beginnst einen neuen Job, ein neues Projekt oder eine neue Tätigkeit in der Arbeit und bist voll motiviert. Nach dem anfänglichen Motivations-Boost kommt allzu oft relativ rasch der Alltagstrott. Die neue Herausforderung wird dabei manchmal zur lästigen Verpflichtung anstatt zu einer erfüllenden Aufgabe. Kommt dir das bekannt vor? Unbefriedigende „Pflichterfüllung“ muss nicht sein! Wir zeigen dir, wie du im Job langfristig motiviert bleibst! 

Zu Beginn einer neuen Tätigkeit sind wir meistens sehr motiviert. Nach einiger Zeit flacht dieses Gefühl allerdings oft ab – vieles wird zur Routine und Hindernisse entstehen. Die Motivation lässt nach. Doch es kann auch anders gehen! Manche Menschen nehmen ungeheure Anstrengung in der Arbeit auf sich und tun dies oft sogar unentgeltlich und ehrenamtlich. Wie können diese Menschen über mehrere Jahre so viel Freude und Glück an ihrer Arbeit verspüren? Was können wir dabei für uns lernen? Hier sind vor allem zwei Dinge besonders hervorzuheben:

1. Mach etwas Sinnvolles

Suche dir einen Job oder eine Aufgabe, der oder die für dich persönlich sinnstiftend ist. Das mag vielleicht banal klingen, ist jedoch die Grundvoraussetzung dafür, dass dir diese Tätigkeit auch nach Jahren noch Freude bereitet. Menschen, die Dingen nachgehen können, die ihnen im Leben wichtig sind, leben ihre Werte aus und erleben somit mehr Sinn für das was sie tun. Diese Selbstverwirklichung schafft langfristig mehr Motivation als jede Gehaltserhöhung. Dieses Sinnerleben ist dabei aber nicht nur Selbstzweck, denn die Arbeit wird dann nicht nur positiver erlebt, sondern auch viel produktiver ausgeführt.

Wie findest du heraus, was dich (mit Sinn) erfüllt?

Überlege dir, was deine Werte und persönlichen Ziele im Leben sind. Was ist dir besonders wichtig? Überlege dann, welche Tätigkeit diese Werte widerspiegelt. Etwas zu erschaffen, das der Gesellschaft oder anderen Personen von Wert ist, erleben wir beispielsweise als besonders sinnstiftend. Doch es muss nicht immer Lebenretten sein, auch monotone Fließbandarbeit kann als sinnvoll gelten. Wenn die ausführenden Personen den Wert ihrer persönlichen Arbeit als Teil eines sinnbringenden Ganzen sehen können und Anerkennung dafür finden.

2. Halte negative Erlebnisse möglichst gering

Negative und frustrierende Erlebnisse nehmen wir viel stärker wahr als positive. Dieses Phänomen beschreibt die „Gottman-Konstante“. Nämlich, dass durchschnittlich fünf Mal mehr freudige Erlebnisse nötig sind, um ein einziges negatives Erlebnis auszugleichen! Belastend sind in der Arbeit vor allem soziale Konflikte oder Konflikte bei der Arbeitsorganisation wie beispielsweise immer wiederkehrende Unterbrechungen. Wie du Konflikte vermeidest und bestehende Konflikte konstruktiv löst, haben wir im neuen go4health Konflikt-Ratgeber für dich zusammengefasst.

 

Veröffentlicht in: Mentale Gesundheit
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