Zwetschgenzeit!

13. September 2016
Zwetschgenzeit!

Endlich ist es wieder so weit, die kleine bläuliche Frucht hat wieder Saison! Erfahre Wissenswertes, was die Zwetschge von der Pflaume unterscheidet und entdecke tolle Rezepte. Zwetschgenkuchen gibt es auch in der gesunden Variante. Probier unser go4health Rezept aus und überzeuge dich von davon, dass gesund auch lecker sein kann. 

Als Unterart der Pflaume unterscheidet sie sich in der Form. Pflaumen sind rundlich-oval und haben eine Fruchtnaht. Zwetschgen sind länglich und viel kleiner als Pflaumen, reifen nach dem Pflücken im Gegensatz zu den Pflaumen nicht nach. Zudem besitzen sie ein festeres Fruchtfleisch. Auch in der Verarbeitung unterscheiden sie sich grundlegend. Pflaumen werden häufig zu Marmelade oder Kompott verarbeitet oder frisch verspeist. Die Zwetschge hingegen zerfällt nicht beim Kochen oder Backen, deshalb wird sie hierfür gern genutzt.

Blaue Nährstoffpower

Zwetschgen sind voll mit wichtigen Nährstoffen wie Kalzium, Eisen, Magnesium, B-Vitaminen, Phosphat und Kalium. Zudem enthalten sie reichlich Ballaststoffe und krebshemmende Stoffe. Alle blauen Früchte enthalten einen bestimmten sekundären Pflanzenstoff, den man Antothocyan nennt. Er hat vielseitige positive Funktionen im Körper, wie beispielsweise die Unterstützung der Abwehr bei Infektionen oder die Unterstützung in der Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen. Bekommt man da nicht auch sofort Lust auf das gesunde Steinobst?

Zwetschgenkuchen – ja, das geht auch gesund!

Belege einen leckeren Germteig mit einer dicken Schicht frischer Zwetschgen aus deiner Region und genieße ihn am besten frisch aus dem Ofen. Kuchen und gesunde Ernährung passen nicht zusammen? Stimmt nicht! Leckereien, wie Kuchen mit Germteigboden können echte Leichtgewichte sein. Du kannst den Teig ohne Butter zubereiten, daher zählt er zu den fettarmen Varianten. Vollkorn macht ihn noch gesünder, da du durch das volle Korn eine extra Portion B-Vitamine und Ballaststoffe aufnimmst. So kommst du mit einem 150 g Stück Zwetschgenkuchen auf nur 215 kcal. Wenn es mal etwas schneller gehen soll, du keine Zeit hast den Germteig gehen zu lassen oder dein Verdauungssystem empfindlich auf Germ reagiert, empfehlen wir dir einen Joghurtteig. Er ist einfach zu verarbeiten, hat weniger Fettgehalt als Mürbteig, und schmeckt durch den feinen Joghurtgeschmack ähnlich wie Germteig. Sowohl im Rühr- als auch im Mürbteig hingegen steckt reichlich Fett, daher schlägt dieser mit bis zu 350 kcal pro Stück Kuchen zu Buche. Genieße eine feine Vanillesoße zu deinem Zwetschgenkuchen – eine figurbewusste Alternative zum Obers.

Grundrezept für einen Joghurtteig:

Dazu benötigst du:

  • 1 Becher Joghurt (250 g)
  • 1 Becher (250 g) Rohrrohrzucker oder 200 g Birkenzucker und 50 g Kokosblütenzucker
  • Eier
  • 10 g Bourbonvanille gemahlen (zuckerfrei)
  • Mehl (glatt, 250 g)
  • 1 Becher feines helles Vollkornmehl (250 g)
  • 125 ml Öl (neutraler Geschmack, z.B. Rapsöl)
  • 1 Packung Backpulver

So wird’s gemacht:

Heize den Ofen auf 170 °C vor. Schlage Zucker und Eier sehr gut schaumig. Jetzt den Vanillezucker beimengen und weiter schaumig rühren. Öl einfließen lassen und unterrühren. Jetzt mischst du das Backpulver unter das Mehl, und rührst alles vorsichtig unter bis du eine gleichmäßige Masse erhältst. Richte dir ein Backblech mit Backpapier her und verstreiche die Masse darauf. Jetzt kannst du ihn mit Früchten deiner Wahl belegen und für 25 bis 30 Minuten bei 170°C mit Heißluft backen.

 

Veröffentlicht in: Ernährung
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